ZurückKia Ray: Studie mit Plug-in-Hybridantrieb
Kia Motors investiert stark in die Erforschung und Entwicklung alternativer
Kraftstoffe und Antriebe sowie in den Ausbau des „EcoDynamics“-Angebots. Mit
diesem Label kennzeichnet Kia die umweltfreundlichsten Modellversionen, die
mit modernsten Technologien zur Verringerung von Kraftstoffverbrauch und
Emissionen ausgerüstet sind. Mit der Studie Kia Ray geht die Marke einen
weiteren Schritt in Richtung umweltschonende Mobilität. Das extrem
aerodynamische Plug-in-Hybrid-Fahrzeug ist in der Lage, mehr als 80 Kilometer
weit mit reinem Elektroantrieb zu fahren und hat im Hybrid-Modus mit einer
Tankfüllung eine Reichweite von 1.200 Kilometer.
Vorgestellt wurde der in Design und Technik wegweisende Viertürer erstmals
auf der Chicago Auto Show im Februar 2010. Die in Kalifornien im Kia Design
Center America gestaltete Studie demonstriert, wie ein künftiges Plug-in-Hybrid-
Modell der Marke aussehen könnte.
„Es ist wichtig, frühzeitig im Designprozess die künftigen Erwartungen der
Autofahrer hinsichtlich des Umweltschutzes zu berücksichtigen. Denn die
Menschen möchten ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern, ohne deshalb ein
langweiliges Auto zu fahren“, sagt Peter Schreyer, Chefdesigner der Kia Motors
Corporation. „Eine umweltbewusste Haltung muss heute kein demonstratives
Bekenntnis mehr sein. Der Kia Ray zeigt eine realisierbare Kombination
moderner und umweltfreundlicher Elemente und richtet sich an ökologisch
orientierte Kunden.“
Die futuristisch anmutende Karosserie, die elegante, geschmeidige Linien mit
hoher Funktionalität und Kraftstoffeffizienz kombiniert, verfügt über ein
Glasdach mit integrierten, sechseckigen Solarzellen. Das Design auf einer
Basis mit 2,70 Meter langem Radstand zeichnet sich durch eine besonders
gute Aerodynamik aus (cW-Wert: 0,25). Sie resultiert maßgeblich aus der
glatten Karosserie-Oberfläche mit ausgefeilten Details, dem sanft
geschwungenen Profil von Motorhaube und Dach sowie den ausgeprägten
„Schultern“ und dem hohen Abschluss der Heckpartie. Der Kia Ray ist 4,40
Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,36 Meter hoch.
Die nach hinten abfallende Dachlinie und das leicht verlängerte Heck
reduzieren ebenso den Luftwiderstand wie die glatte, einteilige Unterboden-
verkleidung, die schmalen Reifen und das aerodynamische Felgendesign. Die
Frontscheinwerfer sind verdeckt platziert und strahlen durch wabenförmige
Öffnungen in den Kotflügeln, die zugleich der besseren Motorraumbelüftung
dienen. Am Heck lässt sich der U-förmige Kofferraumdeckel nach hinten
ausfahren, um bei höheren Geschwindigkeiten den Luftwiderstand zu senken.
Anstelle von Außenspiegeln sind in die vorderen Kotflügel bündig Kameras
integriert, die dem Fahrer den Blick nach hinten ermöglichen. Die Türgriffe sind
ebenfalls in die Karosserie eingelassen. Die vorderen Türrahmen sind im
Fußbereich weit ausgeschnitten, was das Ein- und Aussteigen erleichtert. Die
eleganten, hinten angeschlagenen Fondtüren sorgen durch ihre Höhe und
Form für einen bequemen Zugang zu den hinteren Sitzen.
Der Kia Ray verfügt über viele technische Neuerungen, die im Sommer für ein
angenehm kühles Innenraumklima sorgen und so zur CO2-Einsparung
beitragen, weil die Klimaanlage weniger gebraucht wird. Dazu gehören
nanobeschichtete Oberflächen und Materialien, die die Sonneneinstrahlung
reflektieren. Wenn das Fahrzeug in der Sonne parkt, liefern die Solarzellen im
Glasdach den Strom für einen Ventilator, der die Temperatur im Innenraum
senkt.
Plug-in-Hybrid-System mit Benzin-Direkteinspritzer und CVT-Getriebe
Der Verbrennungsmotor im Plug-in-Hybrid-Antrieb des Kia Ray ist ein 1,4-Liter-
Gamma-Benziner. Der Vierzylinder mit 16 Ventilen arbeitet mit Benzin-
Direkteinspritzung (CDI) und leistet 115 PS. Als zweites Triebwerk ist ein
Elektromotor mit 78 kW Leistung zwischen Benziner und Getriebe integriert. Die
maximale Systemleistung liegt dadurch bei 153 PS. Die Kraftübertragung auf
die Vorderräder erfolgt über CVT-Getriebe (stufenlose Automatik). Angetrieben
wird der Ray je nach Fahrsituation durch den Benziner, den Elektromotor oder
beide Motoren gemeinsam. Die Kia-Studie ist mit einer LiPoly-Hochleistungs-
batterie (Lithium-Ionen-Polymer) ausgerüstet, die sich inklusive Kühlsystem,
Ladeeinheit und Anschluss für das Ladekabel im Kofferraum befindet. Der Kia
Ray ist auf eine Höchstgeschwindigkeit von 175 Stundenkilometer ausgelegt.
Um die Umweltfreundlichkeit im Sinne des „EcoDynamics“-Konzepts weiter zu
erhöhen, ist die Studie mit einer energiesparenden Lichtmaschine sowie
speziell angefertigten 20-Zoll-Leichtlaufreifen (195/20 R20) ausgerüstet. Diese
Niederquerschnittsreifen auf Leichtmetallfelgen haben durch ihren relativ
schmalen Aufbau (195 mm) einen reduzierten Roll- und Luftwiderstand.
Futuristisches, helles und luftiges Interieur
Im Innenraum des Kia Ray dominieren kühle Weißtöne, die zum einen das
puristische Ambiente unterstreichen und zum anderen die Sonneneinstrahlung
reflektieren. Dadurch heizt sich im Sommer das Interieur nicht so stark auf, was
die Klimaanlage entlastet und so Energie spart. Weißes Leder schafft eine
luxuriöse, zugleich aber einladende und beruhigende Atmosphäre. Die in
Leichtbauweise gefertigten Front- und Rücksitze sind lediglich an der
Außenseite in den Seitenschwellern verankert und wirken daher, als würden sie
schweben.
Moderne, umweltfreundliche Materialien wie der Fußbodenbelag aus Wolle
sorgen für ein elegantes, komfortables Interieur mit einer – besonders leicht
konstruierten – Touchscreen-Instrumenteneinheit inklusive Touchscreen-
Startertaste. In die Zentralkonsole integriert ist das neue System Kia UVO, das
auf einem Microsoft
®-Infotainmentsystem aufbaut. Per Sprach- oder
Tastensteuerung lassen sich damit bequem Musikdateien managen und die
Freisprecheinrichtung für das Mobiltelefon bedienen.
Zu den umweltfreundlichen Ausstattungselementen gehört auch das neue
GreenEdge™-Audiosystem von Infinity® mit stromsparenden Lautsprechern
und einem Verstärker, der den Stromverbrauch des Systems im Leerlauf
(eingeschaltet, keine Musik) reduziert – und zudem durch seine leichte
Bauweise zur Verringerung des Gesamtgewichts beiträgt.
(Stand: März 2010)