ZurückWeltpremiere der Crossover-Studie Kia Soul
Kia
präsentiert auf der Detroit Motor Show kühnes Konzeptfahrzeug, das koreanische
und kalifornische Designer gemeinsam entwickelt haben.
Eschborn, 10. Januar 2006 – Die Kia Motors Corporation und Kia
Motors America haben auf der North American International Auto Show (NAIAS) in
Detroit die neu entwickelte Studie Soul enthüllt: ein Crossover Utilitiy
Vehicle (CUV) mit einem kühnen, sportlichen Look, der an das Design der Studie
Kia Mesa (auch als KCD-II bekannt) anknüpft, die 2005 in Detroit vorgestellt
wurde.
„Der Soul ist ein echtes
Gemeinschaftsprodukt unserer Designstudios in Kalifornien und Korea“, sagt Tom
Kearns, Chefdesigner von Kia Motors America. Auch der Name der Studie spielt
auf die Kooperation an. „Wir wollten ein lebendiges, sozusagen ‚beseeltes’
Design, daher das Wort ‚Soul’ – das zudem genauso klingt wie Seoul, die
Hauptstadt Koreas und der Hauptsitz der Kia Motors Corporation.“
Außendesign mit klarer Linie
Der Kia Soul hat eine stilvolle, kompakte SUV-Karosserie, deren
Look deutlich macht, dass sich dieses Fahrzeug gleichermaßen zum Bergklettern
auf abgelegenen Mountainbike-Trails eignet wie zum wendigen Manövrieren in
engen Großstadtstraßen. „Entscheidend war, dem Kunden Flexibilität,
Funktionalität und einen hohen Nutzwert zu ermöglichen, ohne dass das Fahrzeug
dadurch seine klare Linie und seinen Charakter verliert“, erläutert Kearns.
Die gesamte Architektur des Soul und die breite Spur
signalisieren schon optisch die Sportlichkeit und das souveräne Handling dieses
Autos. Die bis in die Seite gezogene Windschutzscheibe, die kraftvoll
ausgestellten Radhäuser, die markant gestylten Scheinwerfer und die abfallende
Dachlinie verleihen dem Soul einen athletischen Auftritt, der vor allem Kunden
mit aktivem Lebensstil ansprechen soll. Neben dieser kraftvollen Präsenz geben
viele raffinierte und elegante Details dem Design einen deutlich urbanen
Charakter.
Der Soul verfügt über ein elektrisches Panorama-Sonnendach,
das sich großflächig öffnen lässt, um den Passagieren den Genuss des
Open-Air-Fahrens zu ermöglichen: Der vordere Teil des Panoramadachs, der exakt
über den hinteren passt, lässt sich komplett zurückfahren. Ins Dach integriert
sind zudem Gepäckträger, die auf Schienen verschiebbar sind.
Styling, das auf
Funktionalität Wert legt
Das symmetrische Scheinwerfer-Design erinnert an den Kia
Mesa und verbindet den Lufteinlass und die Leuchteinheiten in einem
funktionalen Layout. Die Frontschürze mit integrierten Nebelscheinwerfern hat
gleichzeitig die Funktion eines Unterfahrschutzes und verleiht dem Soul
SUV-Robustheit. Die seitlichen Lufteinlässe machen die Frontpartie noch
markanter und tragen zur Kühlung des Motorraumes bei.
Der Seitenaufbau des Kia Soul ist ganz auf Sicherheit
ausgelegt und stabil genug für Portaltüren (Hintertüren hinten angeschlagen),
die aufgrund der fehlenden B-Säule das Ein- und Aussteigen äußerst bequem
machen. Die hoch positionierten Rücklichteinheiten geben dem Heck einen
zeitgemäßen Look, sind aber gleichzeitig besser sichtbar und erhöhen so die
Sicherheit.
Unter der fernbedienbaren elektrischen Heckklappe befindet
sich die Heckschürze, die das Nummernschild umfasst. In die Heckklappe
integriert ist ein einzigartiges „Rucksack“-Fach, das ganz nach dem Bedarf
eines aktiven Lebensstils gestaltet werden kann. Es lässt sich von außen öffnen
und ist ideal für schmutzige oder nasse Dinge wie Wanderstiefel und Badezeug
oder – je nach Konfiguration – auch ein Skateboard.
Reichhaltiges Innenleben
Bei der Innenraumgestaltung ließen sich die Designer auch
durch das High-End-Audiosystem inspirieren. „Der Armaturenbereich wurde eher
nach den vorderen Lautsprechereinheiten gestaltet als umgekehrt“, sagt Kearns.
Das Soundsystem wird Musikliebhaber begeistern, und die Lautsprecher sind so
platziert, dass eine optimale Klangqualität erreicht wird.
Zum multimedialen Entertainment-System des Kia Soul gehört
ein Notebook mit hochwertigem Monitor, das im Bereich des Handschuhfachs
untergebracht ist. Das Notebook befindet sich auf einer ausziehbaren Ablage,
die sich auch in Richtung des Fahrersitzes schwenken lässt. Das
Multimediasystem beinhaltet Bluetooth- und MP3-Technologie, mehrere USB-Ports,
WLAN und Telematik. Für die Fondpassagiere stehen Videomonitore zur Verfügung,
die sich aus der bis hinten durchgehenden Mittelkonsole ausfahren lassen.
Das außergewöhnliche Ambiente wird durch eine ausgeklügelte
Beleuchtung unterstrichen. Statt der üblichen Deckenleuchten umzieht ein
Lichtelement das Panoramadach. Diese Technik kommt auch an den Türverkleidungen
zum Einsatz und verleiht dem Soul neben seinem urbanen Charakter auch ein
Limousinen-Feeling.
Schon die Silhouette des Soul verspricht viel Platz bei
relativ kleinen Außenmaßen. Und entsprechend großzügig sind der praktisch
gestaltete Innenraum und das variable Gepäckabteil. Halbschalensitze vorn
garantieren Fahrer und Beifahrer hohen Sitzkomfort, hinten ermöglichen die
vollständig einklappbaren Rücksitze eine Erweiterung des Kofferraums.
„Der Kia Soul beweist, dass man das Styling nicht zu opfern
braucht, um ein extrem flexibles Fahrzeug zu entwickeln, das den Erfordernissen
eines aktiven Lebensstils gerecht wird“, sagt Len Hunt, Vizepräsident und COO
von Kia Motors America. „Der Soul ist sportlich und hat gleichzeitig einen
hohen Nutzwert, ist aufregend und dabei vielseitig.“
Das frontgetriebene Konzeptfahrzeug wird von einem
2-Liter-Benziner mit vier Zylindern bewegt. Das Triebwerk ist kombiniert mit
einer Fünfstufen-Automatik mit manueller Schaltoption und adaptiver
Geschwindigkeitsregelung.
Das „Hyundai - Kia Motors Design & Technical Center“ in
Irvine, Kalifornien, wurde 2003 eröffnet. In dem 8400 Quadratmeter großen
Zentrum, das über modernste Einrichtungen verfügt, arbeiten mehr als hundert
Autodesigner, Ingenieure und Techniker.
Der Kia Soul auf einen Blick
Maße
Länge: 4.040
mm
Breite: 1.850
mm
Höhe: 1.620
mm
Radstand: 2.550
mm
Räder
/ Reifen
Felgen: 20
Zoll, poliertes Aluminium
Reifen: 245/45
R20
Außenausstattung
• Geschwungene Windschutzscheibe, die optisch
nahtlos in die Seitenfenster übergeht
• Elektrisches Panoramaschiebedach
(zweiteilig)
• Dachgepäckträger, auf Schienen verschiebbar
• Frontschürze mit integrierten
Nebelscheinwerfern
• Seitliche Lufteinlässe zur Kühlung des
Motorraums
• Portaltüren (Hintertüren hinten angeschlagen,
keine B-Säule)
• Heckschürze mit integriertem
Nummernschildträger
Innenausstattung
• High-End-Audiosystem mit klangtechnisch optimal
platzierten Lautsprechern
• Multimediales Entertainment-System:
– Notebook mit
hochwertigem Monitor (ausziehbar und schwenkbar, im Handschuhfach-Bereich)
– Videomonitore für
Fondpassagiere (ausfahrbar in der Mittelkonsole)
– Bluetooth- und
MP3-Technologie, mehrere USB-Ports, WLAN, Telematik
• Hochwertige,
limousinenmäßige Innenbeleuchtung durch umlaufende Lichtelemente an Panoramadach und
Türverkleidungen
• Praktischer Innenraum und
variables Gepäckabteil mit vollständig einklappbaren Rücksitzen
Motor und
Kraftübertragung
• 2-Liter-Benziner mit vier Zylindern
• Frontantrieb
• Fünfstufen-Automatik mit manueller Schaltoption
• Adaptive Geschwindigkeitsregelung
Sicherheitselemente
• „Virtuelle“ B-Säule entsteht,
sobald Portaltüren geschlossen und mit Dach und Bodengruppe verriegelt sind
• Hoch positionierte Rückleuchten für zeitgemäßen
Look und mehr Sicherheit
Komfortelemente
• Elektrische Heckklappe, wird per Fernbedienung
aktiviert
•„Rucksack“-Fach, in Heckklappe
integriert und von außen zu öffnen, für nasse oder
schmutzige Dinge (Wanderstiefel, Badezeug oder auch Skateboard)
Bilder der Studie Soul 2006 finden Sie hier.