ZurückKia präsentiert Sport-Konzept pro_cee’d
• Das Concept Car feiert sein Debüt auf dem
Pariser Salon und gibt einen Ausblick
auf die Dreitürer-Version des neuen cee’d, die 2007 startet
• Der europäisch gestylte Sport-Kia zeigt, wohin
sich die Designsprache des koreanischer
Automobilherstellers entwickeln wird


Eschborn, 20. September 2006 – Kia hat die ersten Bilder
seines jüngsten Konzeptfahrzeugs veröffentlicht, das Ende des Monats auf dem
Pariser Automobilsalon sein Weltdebüt geben wird. Das auffällig gestylte Show
Car heißt pro_cee’d und basiert auf der sportlichen Dreitürer-Version des neuen
cee’d, die 2007 vorgestellt wird. Die Serienversion des fünftürigen cee’d
feiert ebenfalls in Paris ihre Weltpremiere und läuft ab November 2006 im
ersten europäischen Kia-Werk in der Slowakei vom Band.
„Nachdem wir das Konzeptfahrzeug
zum Kia cee’d im Frühjahr auf dem Genfer Salon vorgestellt hatten, lautet die
Aufgabenstellung beim pro_cee’d: einen ‚Teaser’ für den sportlichen Dreitürer
zu entwickeln, der als drittes Modell der cee’d-Baureihe – nach dem Fünftürer
und dem Kombi – im Dezember 2007 auf den Markt kommen wird“, sagt Gregory
Guillaume, Kia-Chefdesigner im europäischen Designzentrum in Rüsselsheim.
Die Kia-Designer legten die
Sport-Version des cee’d so an, dass sie sich weitest möglich von den
fünftürigen Modellen unterscheidet – und dennoch die Zugehörigkeit zur
cee’d-Familie sichtbar bleibt.
Das Außendesign: ähnlich – und doch auffallend anders
Das Concept Car pro_cee’d hat in seiner dynamischen,
muskulösen und maskulinen Erscheinung sehr viel Ähnlichkeit mit der kommenden
Serienversion des dreitürigen cee’d.
„Die Farbgebung spielt eine wichtige Rolle bei der
kraftvollen Ausstrahlung des pro_cee’d. Wir nennen die Karosseriefarbe ‚Cashew’
– ein gewagter Farbton für ein Show Car“, erläutert Guillaume.
„Es sieht fast wie eine Uni-Farbe aus, doch der Lack hat einen geringen Anteil
an Metall-Partikeln, die ihm eine dezente Brillanz verleihen. Besonders gut zur
Geltung kommt diese Farbe im Kontrast mit dem hellen Metall und den
mattschwarzen Elementen des Exterieurs, wie den Außenspiegeln und den
ungewöhnlichen Rädern, die die solide Anmutung dieses Autos perfekt abrunden.“
Die Felgen haben ein zweifarbiges Design: Die fünf
Doppelspeichen bestehen jeweils aus einem schwarz beschichteten, in der Mitte
abgesetzten Element und einer gewölbten Speiche aus poliertem Leichtmetall. Die
imposanten Räder sind außerdem mit Niederquerschnittsreifen der Größe 265/30
R19 bestückt.
Zu den zentralen Merkmalen, die der pro_cee’d und die
Serienversion des dreitürigen cee’d gemeinsam haben, zählen die abgesenkte
Dachlinie (25 mm niedriger als beim Fünftürer) sowie flachere Seitenfenster,
die mit einer Chromleiste eingefasst sind und zu einer sportlich-robusten
Fenstergrafik führen.
Ein Interieur, das
Leistung spürbar macht
Der Innenraum des pro_cee’d bietet vier Personen Platz und
vermittelt durch seine Ausstattung und seine tiefmatten Oberflächen ein Gefühl
von hoher Leistungskraft. Wie bei der Außengestaltung gibt es auch im Interieur
helles Metall und mattschwarze Elemente, die hier allerdings gleichsam fließend
in kontrastierende Leder-Oberflächen übergehen.
Beim in Genf präsentierten Konzeptfahrzeug zum cee’d
wirkten diese gleitenden Übergänge elegant und raffiniert. Beim pro_cee’d
vermittelt der Innenraum ein deutlich anderes Gefühl: Er ist kühner, robuster
und rassiger.
Die vier Sitze sind mit schalenförmigen Rückenlehnen
ausgerüstet sowie mit Kopfstützenhalterungen aus Aluminiumlegierungen.
Das Instrumentenfeld besteht aus drei Rundinstrumenten mit
separaten Metalleinfassungen und wird von einer Blende abgedeckt, die über der
Armaturentafel zu schweben scheint. Der kurze, lederbezogene Schaltknauf ist –
ebenfalls in einem Rahmen aus poliertem Metall – oben auf der schwarzen
Mittelkonsole positioniert, die sich zwischen den Vordersitzen erhebt. In
optimaler Reichweite für den Fahrer befinden sich hier zudem etliche kleinere
Bedienelemente.
Die mattschwarze Oberfläche des oberen Armaturenbretts
setzt sich rechts und links an den Seiten des Innenraums fort. Die unteren
Verkleidungen sind in einem speziellen „Piloten-Braun“-farbenen Leder gehalten,
das die schwarz-braune Patina einer alten Fliegerjacke hat. „Leder mit
historischer Anmutung, das Geschichten zu erzählen hat“, wie Guillaume es
ausdrückt.
Der Innenraumboden ist mit „Karbon-Leder“ ausgelegt: ein
spezielles Ledermaterial, dessen Oberfläche durch Kohlenstoff-Fasern verstärkt
wurde.
In Europa entwickelt
und produziert – für jüngere, sportliche Europäer
„Wie der fünftürige cee’d, der in Paris sein Weltdebüt
gibt, wird auch die dreitürige Sport-Version des cee’d ein durch und durch
europäisches Fahrzeug sein: in Europa entwickelt und auch hier produziert. Doch
während der Fünftürer ein Familienauto mit hervorragendem Handling ist, zielt
der Dreitürer auf jüngere Fahrer, die auf der Suche nach einem Auto sind, das
neben sportlichen Fahrleistungen auch einen deutlich ausgeprägten Sport-Look
bietet“, erläutert Guillaume, unter dessen Leitung
das internationale Kia-Design-Team in Rüsselsheim sowohl das Show Car pro_cee’d
als auch die Serienversion des cee’d-Dreitürers entwickelte.
„Mit dem Concept Car pro_cee’d beschleunigen wir die
Entwicklung von Kia in Richtung Top-Design und demonstrieren einmal mehr das
Design-Motto unserer Marke: tough not
rough, also Stärke mit Stil. Wir haben den
Pariser Salon zum Anlass genommen, mit dem pro_cee’d ein ‚Teaser’-Fahrzeug zu
entwickeln, das Design-Elemente künftiger Kia-Modelle vorwegnimmt“, so
Guillaume abschließend.
Die Maße des Show Car Kia pro_cee’d:
Länge 4291
mm
Breite 1800
mm
Höhe 1433
mm
Bilder der Studie pro_cee'd finden Sie hier.