ZurückKonzeptfahrzeug Kia KCV-III
Pressetext (Stand 09/2003)
Einleitung
Der
KCV-III ist das neueste Konzeptfahrzeug von Kia Motors, dem ältesten und
zweitgrößten koreanischen Automobilhersteller. Es wurde entwickelt im
Forschungs- und Entwicklungszentrum Namyang, das Kia gemeinsam mit seinem
Schwesterunternehmen Hyundai Motor betreibt. Der KCV-III ist ein kleines
Cabrio-Coupé und präsentiert modernste Technologien, die in künftigen
Kia-Modellen zur Anwendung kommen werden.
Kia
Motors ist eine der am schnellsten wachsenden Automobil-Marken der Welt. Nicht
zuletzt, weil Kia ein zunehmend junges, sportliches Image entwickelt und dabei
gleichzeitig seinem Ruf als kundenorientierter Hersteller mit hervorragendem
Preis-Leistungs-Verhältnis treu bleibt.
Der KCV-III steht exemplarisch
für die Werte, die mit der Marke Kia verbunden werden – durch sein
zukunftweisendes Design und seine komplette Sicherheits- und Komfortausstattung
mit den besten heute verfügbaren Technologien.
“Wir
wollten ein Auto entwickeln, das auf der Straße gut aussieht und zugleich die
wichtigsten Ansprüche unserer Kunden erfüllt”, sagt der leitende
Entwicklungs-Ingenieur Jae-Rim Lee. “Das Fahrzeug ist konzipiert im Sinne eines
Multi-Purpose-Vehicle. Deshalb haben wir bei seiner Gestaltung auf größtmögliche
Variabilität geachtet. Letztlich wurde der KCV-III entwickelt, um den Spaß am
Autofahren zu steigern.”
Der
KCV-III richtet sich an Käufer im Alter von 20 bis 30 Jahren und berücksichtigt
die Beliebtheit von Kia bei der Y-Generation. Die Generation Y – zwischen 1977
und 1994 geborene Konsumenten – folgt der Generation X. Im US-Markt macht
dieses Käufer-Segment bereits 28 Prozent der Bevölkerung aus, 2010 wird es etwa
63 Millionen Konsumenten stellen. Es wird
erwartet, dass die Generation Y in den USA bis 2010 jährlich 3,5 Millionen
Autos kauft, 20 Prozent des gesamten Industrie-Absatzes. Bis 2020 soll die Zahl
dann sogar auf 5 Millionen Fahrzeuge jährlich steigen.
Käufer
dieser Generation sind stilbewusst. Sie mögen markantes, auffallendes Design.
Doch in der Preis-Orientierung verlassen sie sich eher auf Familie und Freunde
als auf das Internet, das bevorzugte Informationsmittel der Generation X. Die
Höhe der Leasing-Zinsen und des Wiederverkaufswerts sind weniger wichtig – der
Generation-Y-Kunde will sofortigen Genuss. Er rechnet künftige Kosten kaum mit
ein und ist lieber cool, als dass er kalkuliert. Die Anerkennung in seinem
Umfeld ist eine treibende Kraft bei der Kaufentscheidung. Die Generation Y hat
eine geringere Bindung zu einheimischen Marken und bevorzugt Autos, die die
Individualität unterstreichen und Spaß am Fahren bieten.
Kia
ist in den USA schon jetzt die beliebteste Automarke bei den Käufern der
Generation Y. 16 Prozent der Kia-Kunden in den Vereinigten Staaten gehören
dieser Altersgruppe an. Sie tragen dazu bei, dass das Durchschnittsalter eines
Kia-Kunden bei 41 Jahren liegt – einer der niedrigsten Werte in der gesamten
Automobilindustrie. Vergleichbare Zahlen gibt es für Europa zwar noch nicht,
aber auch hier zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab.
Interessanterweise
rangiert in der Bewertung einzelner Modelle kein Kia-Fahrzeug unter den Top 5,
was bedeutet, dass die gesamte Kia-Palette für junge Käufer attraktiv ist. Der
KCV-III soll diese stilbewussten Konsumenten für sich einnehmen – und so
die Position der Marke Kia als erste Wahl für die nächste Generation festigen.
Design
“Der
KCV-III ist ein dynamisches, auffallendes Auto”, sagt Entwickler Jae-Rim Lee.
“Es anzuschauen, macht ebenso viel Spaß, wie damit zu fahren.”
Großflächige
Klarglasscheinwerfer auf den Kotflügeln lassen den schmalen Kühlergrill und den
markanten Lufteinlass besonders zur Geltung kommen. Die Seitenansicht
dominieren große 20-Zoll-Felgen, durch die der KCV-III ein sportlich-rasantes
Auftreten hat. Es wird unterstützt durch einen Vierzylinder-DOHC-Reihenmotor
mit 2,0 Liter Hubraum und 108 kW (145 PS) bei 6000 Umdrehungen pro Minute. Das
Drehmoment liegt bei satten 190 Nm.
Die
zur Front hin abfallenden Türen wirken dynamisch, und durch die schlanke
Dachlinie und A-Säule wird die Rundumsicht optimiert. Das Dach, das sich per
Knopfdruck einfalten lässt, besteht aus drei selbsttönenden Glaselementen.
“Das
Problem bei einem traditionellen Cabriolet ist, dass man das Draußen-Gefühl
nicht genießen kann, wenn es zu kalt ist, um das Dach zu öffnen”, sagt Jae-Rim
Lee. “Im KCV-III gibt es keine undurchsichtigen Barrieren zwischen Drinnen und
Draußen – so dass man den Spaß des Offen-Fahrens sogar bei unwirtlichem Wetter
genießen kann.”
Tiefe
Charakterlinien betonen die hohen Radkästen und geben dem Auto einen
kraftvolle, solide Erscheinung. Das Heck ähnelt dem eines
Hochleistungs-Sportwagens, seine gerundeten Konturen betonen das aerodynamische
Styling des KCV-III.
Einzelradaufhängung
vorn und eine Verbundlenkerachse hinten sorgen für zuverlässiges, leichtes
Handling. Der KCV-III hat eine Länge von 4100 mm, eine Breite von 1820 mm und
eine Höhe von 1360 mm. Der Radstand beträgt 2520 mm.
Sicherheit
Zur
Sicherheitsausstattung gehören moderne Airbags, die vor dem Entfalten
registrieren, ob der Beifahrersitz belegt ist. Gurtsensoren überprüfen zudem,
ob der Sicherheitsgurt angelegt ist. Im Fall einer Kollision misst das
Airbag-System die Wucht des Aufpralls und reagiert entsprechend. Sollten die
Gurte versehentlich nicht angelegt sein, entfalten sich die Airbags langsamer,
um so die Insassen optimal zu schützen.
Aktive
Kopfstützen bewegen sich im Fall einer Kollision nach vorne und reduzieren
damit die Gefahr eines Schleudertraumas, das schon bei kleineren Unfällen häufig
auftritt.
Mehr
Sicherheit bieten auch die sitzintegrierten Überrollbügel. “Neue
Sicherheitsstandards legen zunehmend Wert auf Schutz beim Überschlag”, sagt
Jae-Rim Lee. “Mit den Überrollbügeln entsprechen wir diesem Trend. Außerdem
sind sie ein Stil-Element, das das moderne, sportliche Design des KVC-III noch
verstärkt.”
Auch
an den Fußgängerschutz werden immer höhere Anforderungen gestellt. Der KCV-III
hat zu diesem Zweck spezielle Pufferzonen im vorderen Stoßfänger und in der
Motorhaube, die den Aufprall eines Fußgängers dämpfen. Die Scheibenwischer sind
von der Haube verdeckt, um zusätzliche Verletzungen zu vermeiden.
Um
es gar nicht erst zu einem Unfall kommen zu lassen, unterstützt den Fahrer ein
elektronisches Stabilitätsprogramm. Das ESP kontrolliert mit Sensoren alle vier
Räder, die Lenkradstellung, die Gaspedal-Position sowie Beschleunigung und
Querbeschleunigung. Es vergleicht ständig die beabsichtigte Fahrtrichtung mit
der realen. Wenn das ESP Rutschgefahr registriert, lokalisiert es das Problem
durch einen Vergleich der aktuellen Daten mit einem Computermodell der idealen
Daten für die momentane Situation.
ESP
ist in der Lage, Fahrfehler zu korrigieren und das Fahrzeug bei Nässe, Schnee
oder Eis länger kontrollierbar zu halten. Noch wichtiger ist aber, dass das
System auch im Notfall, bei extremen Fahrmanövern, präzise Regulierungen
vornimmt. ESP trägt so dazu bei, potenzielle Unfallsituationen zu entschärfen,
noch bevor der Fahrer reagieren kann.
Ergänzt
wird das ESP durch einen Bremsassistenten. Dieses System bringt das Auto in der
kürzest möglichen Distanz zum Stehen, indem es die typische Neigung des Fahrers
korrigiert, das Bremspedal zu langsam oder zu schwach zu betätigen.
Komfort
Den
KCV-III zu fahren, macht nicht nur Spaß – er ist auch einfach zu bedienen.
“Unser Leitprinzip war: Der Fahrer soll für maximale Zeit beide Hände am
Lenkrad haben können”, sagt Jae-Rim Lee.
Scheinwerfer
und Scheibenwischer arbeiten automatisch. Sobald der am Armaturenbrett
angebrachte Lichtsensor ein Abnehmen der Helligkeit registriert, wird zunächst
das Standlicht und dann das Abblendlicht eingeschaltet – ohne Zutun des
Fahrers. Die Scheibenwischer-Funktion kontrolliert ein Regensensor am oberen
Rand der Windschutzscheibe. Gelangt Wasser auf die Scheibe, ändert sich deren
Lichtbrechung. Dies registriert der Sensor und schaltet automatisch die
Scheibenwischer an.
Vereinfacht
wird das Fahren auch durch einen Tempomat mit radargesteuerter
Abstandskontrolle. Der Fahrer stellt die gewünschte Geschwindigkeit ein und
braucht ab dann nicht mehr auf das Gaspedal zu treten. Wenn der vorn am KCV-III
angebrachte Radar-Sensor ein vorausfahrendes Fahrzeug entdeckt, wird die Bremse
aktiviert und die Geschwindigkeit angepasst. Sobald das Fahrzeug überholt wurde
oder zur Seite gefahren ist, kehrt der Tempomat automatisch zur ursprünglich
gewählten Geschwindigkeit zurück.
Ein
weiterer Sensor am Heck dient als Einparkhilfe beim Rückwärtsfahren:
Registriert er Hindernisse, ertönt im Cockpit ein Alarmton, der den Fahrer
warnt.
Der
KCV-III ist mit einem Telematik-Navigationssystem ausgerüstet, das über einen
DVD-Player im Armaturenbrett programmiert wird. Der Fahrer gibt das Ziel ein
und wird ab dann durch eine Reihe von visuellen und akustischen Zeichen
geleitet. Sobald die Route geändert wird, stellt sich das System neu ein.
Das
RDS-Radio ist mit einem MP3-Player ausgestattet, um der wachsenden Popularität
dieses Musik-Formats bei jungen Kunden entgegenzukommen.
Zugang
zum KCV-III erhält man durch eine persönliche Key-Card, die mit einer
integrierten Sicherheitsschaltung die Türen entriegelt und den Motor startet.
Zusammenfassung
“Wir
haben bei der Entwicklung des KCV-III Wert darauf gelegt, dass er vor allem für
den europäischen Markt attraktiv wird” sagt Jae-Rim Lee. “Bei Styling und
Ausstattung haben wir uns an Trends orientiert, die in Europa zu beobachten
sind. Der KCV-III verbindet ein augenfälliges Design mit einer breiten Palette
modernster Technologien, die bereits in den jüngsten Kia-Fahrzeugen zu finden
sind. In dieser Hinsicht ist der KCV-III eher ein Ausblick auf künftige
Kia-Modelle als eine ‘neue Sicht’ des Automobils.”
Obwohl
es zurzeit keine Pläne gibt, den KCV-III in Produktion gehen zu lassen, ist
diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen. Mit der Markteinführung von 17 neuen
Modellen bis 2007 ist die Produktplanung von Kia bereits äußerst anspruchsvoll.
Entwickler
Jae-Rim Lee ist begeistert von der Attraktivität des Wagens. “Ich wünschte mir,
dass Kia bis zum Ende dieses Jahrzehnts so etwas wie den KCV-III herausbringen
würde. Er sieht großartig aus und wäre eine phantastische Ergänzung der
Kia-Palette.”
Bilder der Studie KCV-III finden Sie hier.