ZurückKia KCD-I: Ein Crossover-Konzept mit neuem Dreh
Pressetext (Stand 03/2003)
Das Konzeptauto Kia KCD-1 Slice ist eine völlig neue Interpretation eines
Crossover-Fahrzeugs, die sich durch besondere Variabilität beim Passagier- und
Gepäcktransport auszeichnet, ohne den Fahrspaß einzuschränken. Die Studie
skizziert eine Alternative zu den zwar praktischen, aber nur selten wirklich
dynamischen Sport Utility Vehicles (SUV) und wurde auf der Detroit-Motor-Show
erstmals enthüllt.
"Dieses Auto wurde entwickelt, um an einem Tag Brennholz vom Baumarkt
nach Hause zu transportieren und am nächsten Tag Spaß auf kurvigen Straßen zu
erleben", sagt Eric Stoddard, der verantwortliche Karosserie-Designer des
Hyundai-Kia-Design-Zentrums. "Wir haben dem Wagen die Gepäckraum-Variabilität
eines SUV mitgegeben, ohne Kompromisse beim Handling und beim
Kraftstoffverbrauch."
Während frühere Crossover-Studien entweder nur auf flottes Styling oder
ausschließlich auf hohen Nutzwert getrimmt waren, verbindet der KCD-1 beides.
Der Wagen ist so elegant wie eine Sportlimousine und bietet gleichzeitig bis zu
sechs Erwachsenen Platz. Die flexiblen Sitze lassen sich darüber hinaus
zusammenklappen und in zahlreichen Konfigurationen anordnen, so dass entweder
Platz für Gepäck entsteht oder ein außergewöhnlicher Komfort für die Passagiere
geschaffen wird.
Zugleich bietet der V6-Motor in Kombination mit dem sportlichen Fahrwerk
eine Leistungsfülle sowohl bei Front- als auch bei Allradantrieb, von der die
Fahrer der meisten SUVs nur träumen können.
Der silbergraue Lack und die orangefarbenen Akzente lassen den KCD-1
überaus eigenständig erscheinen und wirken lebensfroh und optimistisch. Die
breiten Scheinwerfer und der flache Kühlergrill zu beiden Seiten des
Markenlogos geben dem Auto ein attraktives Gesicht. In der Seitenansicht des
Slice fällt vor allem die charakteristische Linie auf, die sich vom vorderen
zum hinteren Radhaus zieht. Der Schwung der sehr flach stehenden
Windschutzscheibe setzt sich in der Dachlinie dynamisch fort. Ein feiner Dachknick
über den hinteren Türausschnitten gibt dem Auto ein noch sportlicheres
Aussehen. Andere hervorstechende Merkmale sind die subtile, spitz zulaufende
Vertiefung über den Schutzleisten und die kräftigen, tellerähnlichen Felgen,
die für einen "Big-Wheel-Look" sorgen und dem Design ein solides
Fundament geben.
"Unser Ziel war eine weiche, klare und sportliche Karosserie",
erklärt Stoddard. "Der Name Slice, der darauf hinweisen soll, dass wir
durch Weglassen von Unnötigem das Wesentliche des Designs hervorheben wollten,
bestimmte von den ersten Entwürfen an das Designthema."
Das elegante und schlicht gestylte Heck des KCD-1 wird von hoch gesetzten
Rückleuchten, einem Stoßfänger mit orangefarbenen Akzenten und einer gebogenen
Heckscheibe geprägt. Der Kofferraum lässt sich weit öffnen, wodurch ein sehr
bequemer Zugang zum Gepäckraum entsteht.
Eines der Design-Schlüsselelemente des Konzeptautos KCD-1 Slice sind die
fehlenden B-Säulen und die weit öffnenden Türen. Sämtliche Türen sind
magnetgesteuert und mit kleinen, sorgfältig gestylten Öffnungstasten in den
Fensterrahmen ausgestattet. Die Vordertüren sind konventionell angeschlagen,
während die hinteren Türen hinten angeschlagen sind – eine Anordnung, die einen
großzügigen Zutritt in den Innenraum eröffnet.
"Die Türöffnungen sind sehr einladend", sagt Dragan Vukadinovic,
der verantwortliche Interieur-Designer des KCD-1 im Hyundai-Kia-Design-Zentrum.
"Der einfache Ein- und Ausstieg bei einem Fahrzeug ist von größter
Wichtigkeit für jeden Designer. Unser einzigartiges Türdesign ist deshalb eine
gute Lösung."
Mit 2,48 Meter ist der Radstand des KCD-1 Slice um rund 15 Zentimeter
länger als jener des Kia Magentis, auf dessen Plattform die Studie basiert. Die
Gesamtlänge des Konzeptautos von 4,50 Meter jedoch ist um gut 20 Zentimeter
geringer. Durch die extrem weit außen positionierten Räder wirkt die Studie
kleiner als sie tatsächlich ist. Denn mit einer Gesamtbreite von 1,83 Meter und
einer Höhe von 1,60 Meter bietet der Wagen einen großzügigen Innenraum.
Von den ersten Designentwürfen an stand eine ergonomisch optimale
Innenraumgestaltung im Zentrum der Bemühungen. Der KCD-1 bietet sechs
Erwachsenen Platz, wobei auch das Raumangebot in der dritten Sitzreihe nicht
durch Stylingmaßnahmen eingeschränkt wird. Jeder Sitz bietet einem erwachsenen
Passagier bequem Platz und ist mit einem integrierten Sicherheitsgurt
ausgestattet. Die Rückseiten der Sitzlehnen sind mit strapazierfähigen Platten
verkleidet, so dass beim Umklappen der Lehnen eine geschlossene Ladefläche entsteht.
Im KCD-1 lassen sich auch lange Gepäckstücke wie Snowboards und Skier bequem
transportieren.
Die orangefarbene Armaturentafel ist Teil des optimistischen Grundthemas
des Slice. Die wichtigsten Instrumente sitzen in einem geschmeidig geformten
Cockpit. In der Mitte der Armaturentafel ist ein Bedienelement mit großen
Drucktasten für die am häufigsten benötigten Funktionen. Darüber sitzt ein
aufklappbarer LCD-Monitor für das Navigationssystem, den Bordcomputer und die
Entertainment-Funktionen. Die Gestaltung der Armaturentafel und die hohe
Sitzposition geben dem Fahrer und Beifahrer das Gefühl, die Fahrbahn sicher
"im Griff" zu haben. Die weich geformte Mittelkonsole, deren Form an
einen Motorradtank erinnert, bietet zahlreiche Ablagemöglichkeiten. Weitere
Staufächer sind in den Türen und über den hinteren Radkästen untergebracht.
Zur Sicherheitsausstattung des KCD-1 gehören zweistufige Front-Airbags
sowie Seiten- und Kopf-Airbags, die mit Sitzbelegungssensoren gekoppelt sind.
Die stabile Rahmenkonstruktion umfasst auch den Passagierraum und bildet eine
solide, stoßfeste Sicherheitszelle.
Angetrieben wird der KCD-1 von einem modernen 2,7-Liter-V6-Motor aus
Aluminium und mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Das mit einer
Hightech-Einspritzanlage und einem zweistufigen Ansaugsystem ausgestattete
24-Ventil-Aggregat liefert ausreichend Drehmoment und Leistung, um auch
sportlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Dazu kommt Kias Sportmatic-Getriebe,
das dem Fahrer die Wahl lässt zwischen der Automatik-Funktion und der manuellen
Gangwahl.
Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung wurde so ausgelegt, dass sowohl
präzises Handling als auch hoher Fahrkomfort gewährleistet sind. Vorne kommen
doppelte Querlenker, Schraubenfedern und Stoßdämpfer zum Einsatz, hinten eine
Mehrlenker-Aufhängung und ebenfalls Schraubenfedern und Stoßdämpfer. Dazu wird
das Fahrwerk von Stabilisatoren vorn und hinten verstärkt. Eine präzise
Zahnstangenlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung garantiert
höchste Spurtreue. Das Fahrwerks-Paket wird komplettiert von wuchtigen
19-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 235/45 R19.
Über eine Serienfertigung des Slice gibt es derzeit keine Aussage. Das
Konzeptauto wird auf einigen internationalen Autoausstellungen gezeigt, um die
Publikumsreaktionen auf das innovative Design und die cleveren
Ausstattungsdetails zu ermitteln.
Bilder der Studie KCD-I finden Sie hier.