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Der neue Kia Opirus

DIE ZWEITE GENERATION DES KIA FLAGSCHIFFS

  • Luxuriöse Limousine ist länger, leichter und stärker geworden
  • Design überarbeitet, Radaufhängung und Konstruktion optimiert
  • 30 Prozent Leistungszuwachs: 3,8-Liter-V6-Benziner mobilisiert 266 PS

 

Der Kia Opirus, das Top-Modell der koreanischen Marke, wird seit Mitte 2007 in einer grundlegend überarbeiteten Version angeboten. Ausgewogene Proportionen und ein hochwertiges, geräumigen Interieur kennzeichnen die Fünf-Meter-Limousine, die mit einem kraftvollen und zugleich sparsamen V6-Benziner motorisiert ist.

„Der jetzige Opirus wurde in so vielen Bereichen verbessert, dass es sich im Grunde um ein neues Modell handelt“, sagt Göran Tamm, Leiter Marketing von Kia Motors Deutschland. „Er zeichnet sich aus durch einen dynamisch-eleganten Auftritt, deutlich gesteigerte Fahrleistungen bei reduziertem Kraftstoffverbrauch, große Laufruhe, ein sehr präzises Handling und neue Ausstattungselemente. Der Opirus steht als unser Flaggschiff für die hohe Fertigungsqualität, die Kia inzwischen über die gesamte Modellpalette erreicht hat. Diese luxuriöse Limousine ist durch und durch ein Qualitätsprodukt, das in Komfort, Verarbeitung und Fahrkultur höchste Ansprüche erfüllt.“

Klares, ausgewogenes Design und großzügiges Interieur

Die Kia-Designer haben der zweiten Generation des Opirus eine moderne und insgesamt einheitlichere Optik verliehen. Sie senkten die Vorderkante der Motorhaube ab, gaben dem breiteren Kühlergrill weichere Konturen und rückten ihn um 65 Millimeter nach vorn. Am Heck wurden die Kofferraumklappe um 8 Millimeter höher positioniert und der Heck-Überhang um 20 Millimeter verlängert, wodurch der Opirus auf exakt fünf Meter gewachsen ist. Hinzu kommen überarbeitete Frontscheinwerfer, vertikale Heckleuchten und eine Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren. Aufgrund der breiteren Spur vorn und hinten werden die Radhäuser durch die 17-Zoll-Leichtmetallräder noch satter ausgefüllt.
Im Innenraum wurden die Armaturentafel, die Instrumenteneinheit sowie Zentral- und Mittelkonsole samt der Bedienelemente für das Audio- und das Klimasystem umgestaltet. Das Interieur des Opirus verbindet sportliche Eleganz mit einem großzügigen Raumangebot, zu dem der lange Radstand (2,80 Meter) und die platzsparende Anordnung der Bauteile maßgeblich beitragen. Die Beinfreiheit beträgt vorn 1130 Millimeter und hinten 935 Millimeter, großzügig bemessen sind auch die Kopffreiheit (vorn 1015 mm, hinten 907 mm) und die Schulterfreiheit (vorn 1475 mm, hinten 1460 mm).

Komfort komplett: von Sitzkühlung bis zu elektrisch einstellbaren Pedalen

Zu den neuen serienmäßigen Ausstattungselementen des Kia Opirus gehören elektrisch einstellbare Pedale und kühlbare Vordersitze. Beheizbar sind neben Fahrer- und Beifahrersitz auch die Fondsitze. Zudem beinhaltet die Standardausstattung des Opirus 3.8 V6 EX unter anderem elektrisch einstellbare Vordersitze (Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze und Memory-Funktion), elektrisch höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrisches Glasschiebedach (ausstellbar), Geschwindigkeitsregelanlage mit Bedientastatur am Lenkrad, Parksensoren vorn und hinten, Xenon-Frontscheinwerfer mit Reinigungsanlage, Dämmerungssensor, Regensensor und elektrische Fensterheber vorn und hinten (mit Auto-Funktion) sowie elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel.

Zur Serienausstattung des Opirus zählt das Audio- und Navigationssystem Kia Becker „Indianapolis Pro“. Es verfügt über eine Leistung von 4 x 50 Watt und beinhaltet ein CD-Radio, Turn-by-Turn-Navigation, TMC-Routenführung, Europa-Kartenmaterial und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Der Opirus ist ab Werk mit acht Lautsprechern und in die Heckscheibe integrierter Antenne ausgerüstet.

Das elegante, hochwertige Interieur umfasst zusätzlich serienmäßig eine Leder-Teilausstattung inklusive Lederlenkrad und Lederschaltknauf sowie schwarze Holzapplikationen an Mittelkonsole und Türverkleidungen.

30 Prozent mehr Leistung, niedrigerer Verbrauch: der neue V6-Benziner

Unter der Motorhaube des Kia Opirus hat ein 3,8-Liter-V6-Triebwerk den bisherigen 3,5-Liter-Sechszylinder abgelöst. Der Vollaluminium-Motor leistet 266 PS (196 kW) bei 6.000 Umdrehungen, gut 30 Prozent mehr als der Vorgänger. Eine 20-prozentige Steigerung gab es beim Drehmoment: 353 Nm bei 4.500 Umdrehungen. Der neue Motor beschleunigt den fast 100 Kilogramm leichter gewordenen Opirus in 7,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer (bisher 9,2 Sekunden) und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern. Trotz der deutlich höheren Leistung konnte der Durchschnittsverbrauch im Mix um rund fünf Prozent auf 10,9 Liter Normalbenzin pro 100 Kilometer gesenkt werden. Beibehalten wurde die Fünfstufen-Automatik mit dem Kia-Sport-Modus (H-matic), die auch ein sequenzielles Schalten von Hand erlaubt. Der Tank fasst wie bisher 70 Liter, während das Kofferraumvolumen von 480 auf 495 Liter gewachsen ist.

Karosserie verstärkt, Radaufhängung überarbeitet

Grundlegende Änderungen haben die Kia-Ingenieure an der Karosseriestruktur und dem Fahrwerk des Opirus vorgenommen. Das verbesserte Handling des Fronttrieblers resultiert aus der neuen Radaufhängung vorn und hinten, der breiteren Spur (plus 15 mm vorn, plus 30 mm hinten) sowie breiteren 17-Zoll-Reifen (235/55). Das Konzept der Vorderradaufhängung – Dreieckslenker oben und unten, die sich an einem Hilfsrahmen abstützen – blieb zwar gleich, aber der L-förmige untere Lenkarm wurde umgedreht (mit dem längeren Arm zur Fahrzeugfront) und erhielt eine deutlich breitere Basis, um die Stabilität zu erhöhen. Die Lenkung ist nun tiefer positioniert (zur Vibrationsreduzierung) und der Nachlaufwinkel größer (5 Grad statt bisher 3,5 Grad).

Bei der Mehrlenkerachse hinten stützen sich die Stoßdämpfer und Schraubenfedern nun am querliegenden Hilfsrahmen ab. Sie sind nicht mittig, sondern separat befestigt, und für das obere Gelenk wurde eine „in-wheel“-Lösung entwickelt: Das ist die Bezeichnung für das kompakte Kia-System, das einen Teil der Aufhängung im Radinneren unterbringt und so das Kofferraumvolumen möglichst wenig beeinträchtigt. Die jetzige Radaufhängung wiegt 34 Kilogramm weniger als beim Vorgängermodell.

Der Opirus zeichnet sich durch einen luxuriösen Fahrkomfort aus. Dazu trägt das elektronisch geregelte Dämpfungssystem (ECS) bei, dessen Software bei der Modellüberarbeitung neu abgestimmt wurde. Ein reaktionsschneller Rechner wertet ständig Daten über die Geschwindigkeit und eventuelle Straßenunebenheiten aus. Das System kann entsprechend reagieren und die Härte aller vier Stoßdämpfer einzeln anpassen, um die Karosserie stets möglichst waagerecht zu halten – in Kurven, beim Bremsen und beim Beschleunigen. Das Resultat ist ein ruhiges, komfortables Gleiten, selbst auf rauem Untergrund.

Passive und aktive Sicherheit auf höchstem Niveau

Durch die Optimierung der Karosseriestruktur erhöhte sich nicht nur der Fahrkomfort, sondern auch die Insassensicherheit. Verstärkt wurden unter anderem die vordere Spritzwand, die Querträger im Kabinenboden, die vorderen und hinteren Türschweller sowie die B-Säulen.

Für ein Höchstmaß an passiver Sicherheit sorgen die effizienten Rückhaltesysteme. Dazu zählen aktive Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer sowie acht Airbags: Frontairbags vorn, Seitenairbags vorn und hinten sowie Kopfairbags, die von vorn nach hinten durchgehen. Die Seitenairbags in den Vordersitzen wurden bei der Überarbeitung des Opirus vergrößert und schirmen sowohl den Beckenbereich als auch Rumpf und Brustkorb ab. An den beiden äußeren Rücksitzen befinden sich ISOFIX-Kindersitz-Halterungen (inkl. Befestigungspunkte für Top-Tether-Gurte).

Das hohe Niveau der aktiven Sicherheit gewährleisten verschiedene Assistenzsysteme, darunter das elektronische Stabilitätsprogramm ESP samt Traktionskontrolle (TCS) und Bremsassistent (BAS) sowie das leistungsstarke ABS-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD). Hinzu kommen innovative Details wie die Wasser abweisenden Seitenfenster.

Fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung

Kia Motors ist bekannt für seine umfassenden Garantien. Da bildet der Opirus keine Ausnahme: Die koreanische Marke gewährt für die luxuriöse Limousine fünf Jahre Fahrzeug-, Lack- und Mobilitätsgarantie – ohne Kilometerbegrenzung.


Kia Opirus: Die Neuerungen zum Vorgänger-Modell im Überblick

Die aktuelle Version des Kia Opirus, die Mitte 2007 auf den Markt gekommen ist, unterscheidet sich vom Vorgänger durch folgende Neuerungen:

  • Überarbeitetes Design: weicher konturierter Kühlergrill, höherer Kofferraumdeckel, längerer Hecküberhang, neue Scheinwerfer und Heckleuchten, Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren
  • Innenraum: Armaturentafel, Instrumente und Konsolen neu gestaltet
  • Kofferraumvolumen 495 Liter (bisher 480 Liter)
  • Neue Ausstattungselemente: elektrisch einstellbare Pedale, kühlbare Vordersitze
  • Neuer 3,8-Liter-V6-Motor mit 266 PS ersetzt bisherigen 3,5-Liter-Motor mit 203 PS, geringerer Durchschnittsverbrauch (10,9 Liter pro 100 km), Dynamik durch Reduzierung des Gesamtgewichts (um ca. 100 kg) zusätzlich gesteigert
  • Höherer Fahrkomfort und leichteres Handling durch veränderte Radaufhängung, breitere Spur und breitere Reifen sowie Neuabstimmung des elektronischen Dämpfungssystems (ECS)
  • Optimierter Insassenschutz: Verstärkung der Karosserie (vordere Spritzwand, Querträger im Kabinenboden, Türschweller und B-Säulen), größere Seitenairbags in den Vordersitzen

    (Stand: September 2008)

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