Kia Magentis 2009 - Pressetext, Langfassung
MÄRKTE UND ZIELGRUPPEN
- Facelift der Kia-Limousine richtet sich besonders an Kunden in Europa
- Sparsamer 150-PS-Diesel und „europäisches“ Interieur-Design
- Fünf Jahre Fahrzeug-, Lack- und Mobilitätsgarantie ohne Kilometerlimit
Kia Motors hat den Magentis zum Modelljahr 2009 überarbeitet und präsentiert die Mittelklasselimousine mit einem neuen, markanten Design. Es zeigt deutlich die Handschrift von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer und lässt das „neue Gesicht“ der Marke Kia erkennen. Das Interieur wurde ebenfalls in zentralen Punkten neu gestaltet. Die optimierten Motoren – zwei Benziner und ein Diesel leisten bis zu 20 PS mehr bei niedrigerem Schadstoffausstoß und sind nun alle mit Automatikgetriebe verfügbar. Erweitert wurde zudem die Serienausstattung, die unter anderem ein neues Audiosystem mit USB-Anschluss beinhaltet.
Der Kia Magentis ist 2006 in völlig neuer Form auf den Markt gekommen. Der Fronttriebler zeichnet sich durch gutes Handling, hohe Fertigungsqualität und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Mit dem Facelift und dem neuen, betont modernen Auftritt richtet Kia sich nun besonders an die europäischen Kunden.
„Mit dieser neuen Version des Kia Magentis machen wir im D-Segment einen großen Schritt nach vorn und demonstrieren den Kia-Kunden einmal mehr unsere ,Power to Surprise’“, sagt Panu Vainamo, General Manager Marketing von Kia Motors Europe. „Dank grundlegender Verbesserungen in vielen Bereichen – Design, Komfort, Leistung und Qualität – können wir mit dem überarbeiteten Magentis ein sehr attraktives Fahrzeug anbieten. Mit seinem 150-PS-Diesel und dem speziell für Europa entwickelten Design von Sitzen und Innenverkleidung wird es bei unseren Kunden auf reges Interesse stoßen.“
Kia gewährt für den Magentis ab Modelljahr 2009 fünf Jahre Fahrzeug-, Lack- und Mobilitätsgarantie ohne Kilometerbegrenzung. Die Garantie ist bei einem Verkauf auf den neuen Besitzer übertragbar, vorausgesetzt das Fahrzeug wurde den Garantiebedingungen gemäß gewartet. Hergestellt wird die Mittelklasselimousine in der koreanischen Stadt Hwasung, wo Kia seine größte Produktionsanlage mit einer Jahreskapazität von 580.000 Einheiten betreibt. Der Magentis läuft – genau wie die Luxuslimousine Opirus – im so genannten Werk Hwasung 3 vom Band.
Kia Motors ist zusammen mit seinem Schwesterunternehmen Hyundai inzwischen der fünftgrößte Automobilhersteller der Welt. Der Kia Magentis ist ein Exklusivprodukt von Kia. Die Limousine, die auf der MG-Plattform basiert, wurde eigenständig entwickelt und ist nicht verwandt mit dem Hyundai Sonata, der einen anderen Radstand und ein anderes Fahrwerk hat. Beide Modelle haben allerdings einige Motor- und Getriebe-Komponenten gemeinsam. Die MG-Plattform des Magentis dient auch als Basis für die aktuelle Version des Kompakt-Vans Kia Carens.
Kia Magentis, Modelljahr 2009: Die Neuerungen im Überblick
- Markantes Front-Design: Kühlergrill, Scheinwerfer, Motorhaube, Stoßfänger und Nebelscheinwerfer wurden umgestaltet und zeigen neues Kia-Gesicht
- Dynamisches Heck: Rückleuchten, Kofferraumdeckel und Stoßfänger überarbeitet
- Sportlich-elegantes Interieur: Instrumenteneinheit, Zentralkonsole, Automatik- Schaltkulisse, Mittelarmlehne und Sitzbezüge in neuem Design
- Neues Audiosystem ab Werk mit USB- und AUX-Anschluss
- Mehr Kraft, weniger Schadstoffe: Alle drei Motoren (150 bis 193 PS) wurden optimiert und leisten bei niedrigeren CO2-Emissionen bis zu 20 PS mehr
- Automatikgetriebe auch für 2-Liter-Benziner – und damit für alle drei Motoren
- Sieben Karosseriefarben, darunter die neuen Metallic-Farbtöne Bronzebraun und Tintenblau
- Neues Design für die serienmäßigen Leichtmetallfelgen (16 bzw. 17 Zoll)
- Fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung
DESIGN UND FUNKTIONALITÄT
- Limousine mit aggressiverem, kraftvollem Auftritt und neuem Kia-Gesicht
- Länge auf 4,80 Meter gewachsen, optisch stärkere Bodenhaftung
- Zwei neue Karosseriefarben: Bronzebraun- und Tintenblau-Metallic
Designt wurde der Magentis des Modelljahres 2009 von einem koreanischen Designteam unter der Leitung von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer. Um die Limousine vor allem für europäische Kunden attraktiver zu machen, wurden etliche Details umgestaltet, die dem Design des Magentis einen ganz neuen, dynamisch-markanten Charakter geben.
Die Kia-Designer verbesserten die Aerodynamik, schmiegten die Bodenlinie enger an die Straße und vergrößerten zugleich den Kofferraum. Das Resultat ist ein Fahrzeug mit einer schwungvollen, scharf begrenzten Motorhaube, ausgeprägten Seitenschwellern und Linien, die bruchlos von der Front bis zum Heck fließen.
„Die Veränderung des Magentis, die unser Designteam mit dem Facelift erreicht hat, ist bemerkenswert“, sagt Peter Schreyer. „Die einzelnen Details zeigen zusammengenommen eine große Wirkung. Neu gestaltet haben wir vorn die Motorhaube, den Kühlergrill, die Scheinwerfer, die Nebelscheinwerfer und den Stoßfänger mit den drei Lufteinlässen sowie am Heck die Kofferraumklappe,
die Rückleuchten und den Stoßfänger.“ Die Front wurde um 45 Millimeter gestreckt und das Heck um 20 Millimeter. Unverändert geblieben sind Radstand (2,72 Meter), Breite (1,81 Meter) und Höhe (1,48 Meter). Peter Schreyer: „In meinen Augen ist es uns gut gelungen, die etwas aggressivere, kraftvollere Erscheinung des überarbeiteten Magentis mit dem neuen Kia-Gesicht in Einklang zu bringen.“
Die deutschen Kunden haben beim Magentis des Modelljahres 2009 die Wahl zwischen sieben markanten Karosseriefarben. Neu kreiert wurden die Metallic-Farbtöne Bronzebraun und Tintenblau, verfügbar sind darüber hinaus Schneeweiß und Schwarz sowie die Metallic-Farben Brilliantsilber, Kirschrot und Mitternachtsgrau.
INNENRAUM UND PLATZANGEBOT
- Veredeltes Interieur mit veränderter Farbgebung und neuen Sitzbezügen
- Sportliches Cockpit mit rot beleuchteten Rundinstrumenten
- Großzügige Sitzplätze, viele Ablagen, 500 Liter Kofferraumvolumen
Der Magentis präsentiert sich auch innen mit einem überarbeiteten Design. Neben neuen Sitzbezügen und veränderter Farbgebung wurden die Armaturentafel, die Instrumenteneinheit, die Zentralkonsole, die Automatik-Schaltkulisse und die Mittelarmlehne umgestaltet.
Die Instrumenteneinheit vereint nun drei Rundinstrumente unter einem Blendschutz und wird – wie die Zentralkonsole – mit einem sportlich wirkenden Rot beleuchtet. Die Schaltkulisse der Automatik ist mit einer ovalen Verkleidung aus Chrom und gebürstetem Aluminium eingefasst. In mattem Schwarz gehalten ist der obere Bereich des Armaturenbretts.
Insgesamt wirkt das sportlich-elegante Interieur sehr großzügig. Der Eindruck trügt nicht: Im Raumangebot ist der Magentis seinen direkten Wettbewerbern mindestens ebenbürtig und zum Teil sogar überlegen. Vorn bietet die Kia-Limousine eine Kopffreiheit von 1010 Millimeter und hinten von 965 Millimeter. Die Beinfreiheit beträgt 1110 Millimeter vorn sowie 960 Millimeter im Fond, die Schulterfreiheit 1450 Millimeter für die Passagiere auf den Vordersitzen und 1430 Millimeter für jene auf den Rücksitzen.
Die hohe Dachlinie und die hohe Sitzposition (Vordersitze 532 mm über dem Straßenniveau, Rückbank 557 mm) garantieren allen Passagieren eine gute Sicht und einen bequemen Ein- und Ausstieg. Für die in Europa angebotenen Magentis-Modelle wurden spezielle Sitze entwickelt. Sie verfügen über eine um 15 Millimeter verlängerte Sitzfläche, eine etwas niedrigere Rückenlehne sowie größere Seitenpolster für Sitzflächen und Lehnen, die den Insassen auch bei zügiger Fahrweise und auf kurvenreichen Straßen guten Seitenhalt bieten.
Das Topmodell 2.7 V6 EX verfügt ab Werk über ein Interieur mit Leder-Teilausstattung (für die 2-Liter-Modelle im Komfort-Paket optional erhältlich). Lederlenkrad und Lederschaltknauf sind allerdings in allen Magentis-Modellen ein serienmäßiger Luxus.
Die zum Modelljahr 2009 neu gestaltete Zentralkonsole wird links und rechts von großen, einstellbaren Lüftungsdüsen flankiert. Sie ist klar in mehrere Ebenen gegliedert, zum Fahrer geneigt und in allen Details ergonomisch auf ihn zugeschnitten. Im oberen Bereich befinden sich das Audiosystem und die Regler für die Klimaanlage oder die Klimaautomatik. Darunter folgen ein geschlossenes Ablagefach, weitere Bedienelemente, der Aschenbecher sowie eine weitere Ablage vor dem Schalthebel. Hier befinden sich auch die USB- und AUX-Anschlüsse des Audiosystems.
Serienmäßig verfügen alle Modelle über ein großvolumiges Ablagefach in der Mittelarmlehne vorn. Etliche weitere Ablagen sorgen für ein jederzeit aufgeräumtes Interieur, darunter ein Brillenfach in der Dachkonsole vorn und die Ablagenetze an den Rücklehnen der Vordersitze. Hinzu kommen vier Getränkehalter: zwei in der Mittelkonsole für Fahrer und Beifahrer sowie zwei weitere für die Fondspassagiere, die in die hintere Mittelarmlehne integriert sind.
Der Kofferraum ist beim Magentis des Modelljahres 2009 um fünf Liter auf 500 Liter gewachsen. Um ihn variabel erweitern zu können, ist die Lehne der Rücksitzbank im Verhältnis 60:40 geteilt und umklappbar.
AUSSTATTUNG UND KOMFORT
- Breite Serienausstattung: von Klimaanlage bis zu elektronischen Helfern
- Neues Audiosystem mit RDS-CD-Radio sowie USB- und AUX-Anschluss
- Hohe Laufkultur durch effektive Vibrations- und Geräuschdämmung
Wie alle Kia-Modelle verfügt auch der Kia Magentis über eine umfassende Serienausstattung. Die Limousine wird in der Ausführung EX angeboten, die sich je nach Motorisierung unterscheidet.
Zur Standardausstattung der 2-Liter-Modelle zählen unter anderem Klimaanlage und Pollenfilter, elektrische Fensterheber vorn und hinten, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Diebstahlwarnanlage, Parksensoren hinten, Dämmerungssensor, Regensensor, Bordcomputer (mit Außentemperaturanzeige), höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, höhenverstellbarer Fahrersitz, Lederschaltknauf, Türgriffe innen in Metall-Optik, Aluminium-Applikationen im Innenraum, Sonnenblenden mit beleuchtetem Make-up-Spiegel, Leseleuchten im Dachhimmel vorn, partiell beheizbare Frontscheibe (Defrost-Funktion für die Wischergummis) und die Fernentriegelung für Gepäckraum- und Tankklappe. Das Diesel-Modell ist darüber hinaus serienmäßig mit einem Innenraumzuheizer und einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet.
Die Topversion Magentis 2.7 V6 EX baut auf der Ausstattung der 2-Liter-Versionen auf und beinhaltet darüber hinaus serienmäßig Klimaautomatik, Leder-Teilausstattung, Sitzheizung vorn, selbstabblendenden Innenrückspiegel, elektrisch anklappbare Außenspiegel. Diese Elemente stehen als Komfort-Paket optional auch für die 2-Liter-Modelle zur Verfügung. Zum Serienumfang des Magentis 2.7 V6 EX gehören darüber hinaus ein Fünfstufen-Automatikgetriebe, Geschwindigkeitsregelanlage (GRA), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine Auspuffanlage mit Doppelendrohr. Als Sonderausstattung sind für beide Motorisierungen zwei Kia Clarion Navigationssysteme verfügbar: eine Multimedia-Navigation mit 7-Zoll-Touchscreen-Monitor, dynamischer Routenführung und 30-GB-Festplatte sowie eine preisgünstige portable 3D-Navigation mit 4,3 Zoll großem Breitband-LCD-Monitor und Dockingstation.
Neu ist das hochwertige, werksseitig eingebaute Audiosystem, über das jeder Magentis ab Modelljahr 2009 verfügt. Es beinhaltet ein CD-Radio mit RDS-Tuner, das MP3- und WMA-kompatibel ist und über ID3-Tag-Anzeige sowie iPod-Steuerung verfügt. Ein USB-2.0-Port und ein AUX-Eingang, an die sich USB-Sticks oder MP3-Player anschließen lassen, befinden sich unten in der Zentralkonsole. Die Bedientastatur für das Radio ist ins Lenkrad integriert. Für einen kraftvollen Sound sorgen ein Verstärker mit 4 x 45 Watt sowie sechs Lautsprecher: vier in den Türen und zwei zusätzliche Hochtöner vorn. Die Antenne ist in die Heckscheibe integriert.
Flüster-Limousine: Vibrationen und Geräusche auf Minimum reduziert
Besonders europäische Kunden stellen immer höhere Ansprüche an den Fahrkomfort und die Kultiviertheit eines Autos. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Bereich „NVH“ (Noise, Vibration, Harshness): die Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen sowie die Steigerung der Laufruhe. An diesen Punkten hat Kia bei der Entwicklung des Magentis intensiv gearbeitet. Das Ergebnis: Auch in der Fahrkultur steht die Kia-Limousine vielen ihrer etablierten Wettbewerber in nichts nach.
Die Karosserie des Magentis zeichnet sich durch eine hohe Verwindungs- und Biegesteifigkeit aus. Damit bietet sie nicht nur gute Voraussetzungen für den Schutz der Insassen und die Effizienz der Einzelradaufhängung, sondern auch für die Geräusch- und Vibrations-Reduzierungen. Dazu tragen ebenfalls die beiden Hilfsrahmen bei: der zweiteilige vordere Hilfsrahmen – an dem sich Motor, Getriebe, Radaufhängung und Lenkung abstützen – sowie der hintere Hilfsrahmen, der der Hinterradaufhängung Halt bietet.
Bei der Verringerung der Vibrationen legten die Kia-Ingenieure besonderes Augenmerk auf vier Bereiche: den Motor und den Motorraum sowie die Fahr- und die Windgeräusche.
Die Motorschwingungen werden gedämpft durch den zweiteiligen und im Hydroforming-Verfahren hergestellten vorderen Hilfsrahmen. Dessen besonders stabile Struktur wurde auch im Hinblick auf eine optimale Vibrations-Reduzierung entwickelt.
Um die Motorraumgeräusche an der Ausbreitung zum Innenraum zu hindern, wurde eine dicke, speziell hergestellte Dämmmatte unter der Motorhaube angebracht. Die Spritzwand wurde ebenfalls mit einer exakt angepassten, effektiven Schallisolierung versehen.
Die Fahrgeräusche wurden wirksam unterdrückt durch stählerne Verstärkungen der Spritzwand sowie den Einsatz von Isoliermatten auf dem Boden, in den Türbereichen und an der Spritzwand.
Die Windgeräusche unterbinden dreilagige Türdichtungen aus Gummi, exakt angepasste, einteilige Regenleisten um alle Fenster und eine aerodynamische Überarbeitung der Außenspiegel und ihrer Halterungen.
MOTOR UND KRAFTÜBERTRAGUNG
- Optimierte Motorenpalette: höhere Leistung, geringere Emissionen
- 150 PS starker Diesel begnügt sich mit 6 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer
- Automatikgetriebe mit Sportmodus für alle drei Motoren
Die Motorenpalette des Kia Magentis mit einem Diesel (2.0 CRDi) und zwei Benzinern (2.0 CVVT und 2.7 V6) wurde zum Modelljahr 2009 überarbeitet. Die Leistung der Motoren konnte um bis zu 20 PS gesteigert und der Schadstoffausstoß reduziert werden.
Der 2-Liter-Dieselmotor mit variabler Tubolader-Geometrie und serienmäßigem Dieselpartikelfilter mobilisiert nun 150 PS (bisher 140 PS) bei einer CO2-Emission von 158 g/km (bisher 162 g/km). Das maximale Drehmoment beträgt von 1800 bis 2500 Umdrehungen konstant 305 Nm, der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6,0 Liter pro 100 Kilometer (Automatik: 6,9 Liter). Der Motor ist verwandt mit dem 2.0 CRDi des Kompakt-SUV Sportage und arbeitet mit einem Common-Rail-Einspritzsystem der jüngsten Generation. Der Magentis 2.0 CRDi beschleunigt in 10,3 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Automatik: 11,3 Sekunden) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 201 Stundenkilometer (Automatik: 200 km/h).
Der 2-Liter-Benziner aus der „Theta“-Reihe wurde auf die Generation „Theta 2“ umgestellt und wird jetzt auch mit Automatikgetriebe angeboten. Dieses besonders ruhige, sparsame und kraftvolle Vierzylinder-Triebwerk arbeitet mit variabler Ventilsteuerung (Einlass- und Auslassventile, Dual CVVT), variablem Ansaugsystem (VIS) und Super-Zündkerzen. Der Motor ist um 20 PS stärker als sein Vorgänger und mobilisiert eine Leistung von 164 PS bei 6200 Umdrehungen sowie ein Drehmoment von 197 Nm bei 4600 Umdrehungen. Der Magentis 2.0 CVVT beschleunigt in 9,9 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Automatik: 10,1 Sekunden) und erreicht in der Spitze 210 Stundenkilometer (Automatik: 200 km/h). Trotz der deutlichen Leistungssteigerung wurde der Durchschnittsverbrauch von bisher 7,7 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer auf jetzt 7,5 Liter reduziert (Automatik: 7,8 Liter). Die CO2-Emission sank von 185 g/km auf 178 g/km (Automatik: 185 g/km).
Die Topmotorisierung des Magentis ist ein kraftvoller, leicht ansprechender Sechszylinder mit 2,7 Liter Hubraum, vier obenliegenden Nockenwellen,
24 Ventilen und variabler Ventilsteuerung (CVVT). Bei dem kompakten Vollaluminium-Motor aus der „Delta“-Baureihe wurde das Motormanagement optimiert und so die Leistung um fünf PS auf 193 PS gesteigert. Der Motor erreicht ein Drehmoment von 247 Nm bei 4500 Umdrehungen. Der Magentis 2.7 V6 beschleunigt in 9,0 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer, fährt in der Spitze 220 Stundenkilometer und verbraucht durchschnittlich 9,1 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 215 g/km)
Komfortable Schaltgetriebe, adaptive Automatik mit Sportmodus
Die 2-Liter-Motoren sind standardmäßig mit Schaltgetrieben kombiniert: Der Magentis 2.0 CVVT ist mit einer Fünfgang-Schaltung ausgerüstet, der 2.0 CRDi mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, das eine besonders ökonomische Fahrweise erlaubt. Um schnelle und sanfte Gangwechsel zu ermöglichen, ist es dreiachsig ausgelegt und verfügt über eine Mehrfach-Konus-Synchronisation (für den ersten und zweiten Gang).
Alle drei Motorisierungen des Kia Magentis werden mit Automatikgetriebe angeboten. Beim Magentis 2.7 V6 ist die Fünfstufen-Automatik serienmäßig an Bord, für die 2-Liter-Motoren ist optional eine Vierstufen-Automatik erhältlich, die eigens für den Magentis entwickelt wurde. Bei beiden Automatikgetrieben überwacht eine Steuerelektronik eine Reihe von Parametern, etwa die Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeugs, die Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit, um die Wechsel der Fahrstufen möglichst sanft und zum idealen Zeitpunkt zu vollziehen. Mit Hilfe der elektronischen Steuerung passt sich diese „adaptive“ Automatik jeweils dem individuellen Fahrstil an.
Die Automatikgetriebe verfügen über den Kia Sportmodus, eine sequenzielle Schaltoption (H-matik). So kann der Fahrer wählen zwischen vollautomatischen Gangwechseln, wie sie sich etwa im Stadtverkehr anbieten, und einer etwas sportlicheren Fahrweise, bei der die Gangwechsel von Hand eingeleitet werden. Alle Automatikgetriebe sind in der höchsten Fahrstufe lang übersetzt (Sechszylinder: 0,728; Diesel: 0,731, 2-Liter-Benziner: 0,712), was den Magentis bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn ruhig und kraftstoffsparend dahingleiten lässt.
FAHRWERK UND SICHERHEIT
- Hoher Fahrkomfort, präzise Servolenkung, kraftvolles Bremssystem
- ESP mit Traktionskontrolle und Bremsassistent serienmäßig
- Hochstabile Karosserie, sechs Airbags und aktive Kopfstützen
Der Kia Magentis zeichnet sich durch Laufruhe und eine gute Straßenlage aus. Dazu trägt die besonders steife und stabile Karosserie sowie die breite Spur (vorn 1558 mm, hinten 1552 mm) bei. Hinzu kommt ein Fahrwerkskonzept, das die Fahrstabilität erhöht, unerwünschte Bewegungen wie Bremsnicken oder die Seitenneigung in Kurven reduziert und das Eindringen von Abrollgeräuschen und Vibrationen in den Innenraum minimiert. Es bietet dem Fahrer ein präzises, agiles Handling und den Passagieren ein ruhiges, komfortables Reisen.
Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung und Gasdruckstoßdämpfern an allen Rädern verfügt vorn über McPherson-Federbeine mit koaxialen Schraubenfedern, die am selben Hilfsrahmen befestigt sind, an dem sich auch Motor und Getriebe abstützen. Die Vorderradaufhängung ist so konzipiert, dass sie ein Höchstmaß an Fahrstabilität und -komfort mit äußerst präziser und leichter Manövrierbarkeit verbindet. Der Stabilisator ist direkt am Stoßdämpfer befestigt, was ihn besonders effektiv macht.
An der Hinterachse – die sich an einem kompakten, quer liegenden Hilfsrahmen abstützt – kommt ein Mehrlenkersystem zum Einsatz, das oben und unten jeweils zweifach angelenkt ist. Schraubenfedern und Stoßdämpfer sind separat befestigt, was den Fahrkomfort erhöht. Das System ist so platzsparend konstruiert, dass viele Komponenten entweder im Radinnenraum oder sehr eng am Rad positioniert werden konnten („In-wheel“-Mehrlenkerachse). Davon profitieren das Platzangebot im Innenraum sowie das Kofferraumvolumen, das mit dem Modelljahr 2009 auf 500 Liter gestiegen ist (bisher 495 Liter).
Dank der präzisen, servounterstützten Zahnstangenlenkung ist der 4,80 Meter lange Magentis im Stadtverkehr bequem zu dirigieren, lässt sich auf kurvigen Landstraßen sportlich bewegen und besticht bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn durch einen stabilen Geradeauslauf (Nachlaufwinkel 4,8 Grad).
Standardmäßig rollen die 2-Liter-Versionen des Kia Magentis auf 16-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Größe 205/60 R16, während die Topversion 2.7 V6 mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen (Reifengröße 215/50 R17) ausgerüstet ist. Alle Modelle verfügen serienmäßig über ein vollwertiges Leichtmetall-Ersatzrad, das im Bodenfach im Kofferraum untergebracht ist.
Aktive Sicherheit durch ABS-Bremssystem, ESP
Für eine kraftvolle und kontrollierte Verzögerung des Kia Magentis sorgt ein effizientes 4-Kanal-4-Sensoren-ABS-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und groß dimensionierten Scheibenbremsen (vorn 280 mm Durchmesser und innenbelüftet, hinten 262 mm).
Zur Serienausstattung des Magentis gehört neben dem ABS auch das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), das mit einem Bremsassistenten (BAS) und einer Traktionskontrolle (TCS) kombiniert ist. Das elektronische Stabilitätsprogramm vergleicht ständig die tatsächliche Bewegung des Magentis mit dem Kurs, den der Fahrer vorgibt. Registriert es Abweichungen – etwa weil das Fahrzeug ins Rutschen oder Schleudern gerät – greift das ESP automatisch ein, indem es einzelne Räder abbremst und/oder die Motorleistung drosselt, um so ein Unter- oder Übersteuern zu verhindern und den Wagen auf Kurs zu halten. Das ESP erhöht die Spurstabilität bei extremen Verzögerungen, hilft den Wagen nach einem Schleudermanöver wieder zu stabilisieren, sorgt für eine bessere Haftung auf nassem oder eisigem Untergrund und gewährleistet eine optimale Traktion beim schnellen Beschleunigen.
Ein weiteres System erhöht die Sicherheit beim langsamen Manövrieren: Die serienmäßigen Parksensoren am Heck warnen den Fahrer mittels akustischer Signale vor Hindernissen hinter dem Wagen. Dabei steigert sich die Intensität des Warntons, je näher das Auto dem Objekt oder der Person kommt.
Stabile Fahrgastzelle bildet Basis für hohe passive Sicherheit
Das hohe Niveau des Kia Magentis in der passiven Sicherheit basiert nicht zuletzt auf der äußerst widerstandsfähigen Karosserie. Sie erhält ihre Belastbarkeit und Stabilität unter anderem durch die extensive Verwendung von bruch- und reißfesten Stahl (Gewichtsanteil: 63,7 Prozent). Dadurch erhöht sich in kritischen Karosserieabschnitten – wie der Spritzwand zwischen Motor- und Fahrgastraum, der C-Säule oder der Hutablage – die Verwindungssteifigkeit, deren Wert beim Magentis 30,9 Hz beträgt (Biegesteifigkeit: 49,9 Hz). Alle vier Türen sind darüber hinaus mit einem Seitenaufprallschutz und mit speziell verstärkten Beschlägen ausgerüstet. Insgesamt ist die Karosserie so strukturiert, dass sie sich bei einer Kollision kontrolliert deformiert und den Insassen sowohl bei einem Frontal-, Seiten- oder Heckaufprall als auch bei einem Überschlag optimalen Schutz bietet.
Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie aktive Kopfstützen vorn
Der Kia Magentis verfügt zudem über wirkungsvolle Rückhaltesysteme, die bei Bedarf nahtlos ineinandergreifen: Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbags vorn und hinten (durchgehend) sowie aktive Kopfstützen, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer an den beiden Vordersitzen – hier schlägt zudem ein Gurtwarnsystem Alarm, falls vergessen wurde, den Gurt anzulegen. Höhenverstellbare Kopfstützen und Dreipunkt-Sicherheitsgurte finden sich ebenfalls an allen drei Sitzplätzen im Fond. An den beiden äußeren Rücksitzen sind zudem ISOFIX-Halterungen und Befestigungspunkte für Top-Tether-Gurte angebracht, an denen sich Kindersitze befestigen lassen. Für den Fall, dass vorn ein Baby-Sitz befördert werden soll, lässt sich der Beifahrerairbag abschalten.
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer bewirken, dass sich die Gurte im Falle einer Kollision zunächst straffen, um den Passagier auf seinem Platz zu halten, und dann wieder nachgeben, um die Aufprallenergie optimal abzufangen und Verletzungen durch den Gurt zu vermeiden.
Extra groß dimensioniert sind die in den Rückenlehnen der Vordersitze untergebrachten Seiten-Airbags, die Brustkorb und Hüfte der Frontinsassen schützen. Im Falle einer Seitenkollision werden sie von Aufprallsensoren in den B-Säulen ausgelöst und mindern auch das Risiko von Verletzungen an Kopf, Arm und Rumpf. Gleichzeitig aktivieren die Seitenaufprallsensoren die Frontairbags und die Gurtstraffer. Das Zusammenwirken dieser Sicherheitssysteme gewährt den Insassen größtmöglichen Schutz vor Verletzungen.
Die durchgehenden Kopfairbags sind in der A-, B- und C-Säule untergebracht. Sie bieten zusätzlichen Schutz bei einem Seitenaufprall oder einem Überschlag und senken sowohl für die Front- als auch für die Fondpassagiere das Risiko einer Kopf- oder Halsverletzung.
Die aktiven Kopfstützen an Fahrer- und Beifahrersitz schnellen im Falle eines Aufpralls nach oben und nach vorn, um die Insassen vor einem Schleudertrauma und vor Rückenverletzungen zu schützen. Alle fünf Kopfstützen des Magentis sind höhenverstellbar.
Diebstahlwarnanlage serienmäßig
Der neue Magentis ist nicht nur ein sicheres, sondern auch ein serienmäßig gut gesichertes Auto, vom abschließbaren Handschuhfach über die Zentralverriegelung mit Fernbedienung und die elektronische Wegfahrsperre bis zur Diebstahlwarnanlage. Außerdem sind alle Modelle mit einem Batterie-Entladeschutz ausgerüstet.