Kia cee’d Sporty Wagon – Pressetext, Langfassung
MÄRKTE UND ZIELGRUPPEN
- Sportliche Raumvariante des in Europa produzierten cee’d
- Kompakter Kia mit 7-Jahres-Garantie erhielt europaweit so viele Auszeichnungen wie noch kein Modell einer koreanischen Marke
Der Ende 2007 gestartete Kia cee’d Sporty Wagon ist die Kombivariante des Kompaktwagens cee’d. Der 4,47 Meter lange Sportkombi liegt mit seinem Raumangebot für Passagiere und Gepäck an der Spitze seiner Klasse und zeichnet sich durch eine ungewöhnlich große und weit aufschwingende Heckklappe aus, die einen optimalen Zugang zum Gepäckraum bietet.
Obwohl Raumangebot, Variabilität und praktischer Nutzen zentrale Aspekte beim Kauf eines Kombis sind, spielt heute das Design im hart umkämpften
C-Segment ebenfalls eine entscheidende Rolle. Dank der von Anfang an separaten Konzeption der drei cee’d-Varianten hat der Sporty Wagon ein ganz eigenständiges Erscheinungsbild, ohne die Verwandtschaft zu den Schwestermodellen zu verbergen.
Mit der Einführung der Modellfamilie cee’d (zu der auch der sportliche Dreitürer pro_cee’d gehört) hat für Kia eine neue Ära begonnen. Denn die drei cee’d-Modelle sind die ersten Kia-Fahrzeuge, die nicht nur in Europa entwickelt wurden, sondern auch hier produziert werden: im 2006 eröffneten Kia-Werk in der Slowakei. Die moderne Fertigungsanlage in der Stadt Zilina setzt Maßstäbe bei der Produktqualität, der Produktivität und der Umweltfreundlichkeit. Das Werk ist zertifiziert nach Umweltmanagement-Norm ISO 14001. Als erstes Fahrzeug eines koreanischen Automobilherstellers wurde der Kia cee’d mit zwei weltweit angesehenen Umweltzertifikaten des TÜV Nord ausgezeichnet: Sie bestätigen, dass der Kompaktwagen die Normen ISO 14040 und ISO 14062 erfüllt und bescheinigen dem cee’d damit eine gute Ökobilanz und ein umweltgerechtes Produktdesign.
Der Kia cee’d ist der stärkste Wettbewerber, den die koreanische Marke je im C-Segment präsentiert hat. Zumal die Marke für die Kompaktwagen-Familie eine einzigartige 7-Jahres-Garantie (oder 150.000 km) gewährt. Die Garantie gilt fünf Jahre lang für das gesamte Fahrzeug und die Lackierung, zwei weitere Jahre für den Antriebsstrang inklusive Motor und Getriebe. Sie ist fahrzeuggebunden und bleibt auch bei einem Besitzerwechsel erhalten, vorausgesetzt die Garantiebedingungen wurden eingehalten.
Seine hohe Qualität wurde dem kompakten Kia europaweit von unabhängigen Jurys bestätigt. Allein im ersten Jahr nach dem Marktstart (Steilheckmodell: Februar 2007) wurden der Kia cee’d und der cee’d Sporty Wagon in neun Ländern zum „Auto des Jahres“ gewählt und siegten in mehr als 30 journalistischen Vergleichstests. Damit erhielt der cee’d europaweit so viele Auszeichnungen wie bisher kein anderes Modell einer koreanischen Marke.
„Den Kia cee’d Sporty Wagon zeichnen alle Vorzüge der Steilheckversion aus, und er ist darüber hinaus – auch durch seine außergewöhnlich große Heckklappe – besonders praktisch und vielseitig, ohne Abstriche beim Design und in der Sportlichkeit“, sagt Thomas Bade, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland. „In Fahrkomfort, Handling und Performance steht der Sportkombi dem Steilheckmodell ebenfalls in nichts nach, und er bietet die gleiche große Auswahl an Motor- und Ausstattungs-Varianten.“
Ein Sportkombi, der Vielfalt bietet und die Sinne anspricht
Die Individualisierung des Angebots ist einer der zentralen Aspekte der Modell-Familie cee’d. Deshalb wird der cee’d Sporty Wagon mit fünf Motoren, Schalt- und Automatikgetrieben sowie in drei Ausführungen (plus breiter Sonderausstattungs-Palette) und in zwölf Karosseriefarben angeboten.
Neben dieser größtmöglichen Individualisierung war ein weiteres wichtiges Entwicklungsziel, diesen Sportkombi zu einem „sinnlichen“ Erlebnis zu machen. Die Kia-Teams haben den Vorteil genutzt, sich voll auf den europäischen Markt konzentrieren zu können und kein Fahrzeug von globaler Attraktivität entwickeln zu müssen. Das Resultat ist ein Auto, das wirklich die Sinne anspricht: Der cee’d Sporty Wagon hat ein eigenständiges Design, die verarbeiteten Materialien fassen sich angenehm an, und seine Akustik wurde bereits bei der Entwicklung berücksichtigt – vom Schließen der Türen über das leise Leerlaufgeräusch des Motors und den sportlichen Sound beim Beschleunigen bis zum satten Raumklang des Audiosystems.
DESIGN UND FUNKTIONALITÄT
- Kraftvolles Design mit klaren Linien und hervorragender Aerodynamik
- Markantes Seitenprofil und außergewöhnlich große Heckklappe
- Großzügiger Radstand ist Markenzeichen der gesamten cee’d-Familie
Das Styling des cee’d wurde im europäischen Kia-Designzentrum in Rüsselsheim (seit Juli 2007 hat das Europe Design Center seinen Sitz in Frankfurt am Main) von einer Gruppe internationaler Designer entwickelt, die von einem weiteren Gestaltungsteam in Korea unterstützt wurden. Alle drei cee’d-Modelle wurden zeitgleich konzipiert und kreiert, aber von Grund auf separat entwickelt. Der Sportkombi hat ein völlig eigenständiges Design mit einem markanten Styling und einer ungewöhnlichen Heckklappe, die sich bis weit ins Dach zieht.
Dieses Heckklappen-Design des cee’d Sporty Wagon gewährleistet einen optimalen Zugang zum Gepäckraum. Anders als beim Steilheckmodell ist der Anschlag der Heckklappe um 225 mm nach vorn verlegt, die Klappe zieht sich also bis weit in die Dachlinie hinein. Diese Aufhängung verändert den Kreisbogen, den die geöffnete Heckklappe beschreibt. Der Öffnungsradius reduziert sich damit um 72 mm, so dass sich die Klappe auch auf engem Raum, etwa in einer Parklücke, bequem öffnen lässt.
Eigenständiges, europäisch orientiertes Design
Der cee’d hat eine auffällige, aber nicht aufdringliche Erscheinung: Es steht satt auf der Straße und verbindet eine kraftvoll-solide Formgebung mit sanft fließenden Linien und ausgefeilten Details. „Wir wollten den cee’d nicht nur so attraktiv wie möglich gestalten, er soll auch in seinen Details und in der Verarbeitung Maßstäbe setzen”, sagt Miklos Kovacs, Chefdesigner der cee’d-Modellfamilie im Rüsselsheimer Forschungs- und Entwicklungszentrum von Kia. „Kia hatte uns hohe Ziele gesteckt: erstens einen modernen, ausgewogenen und zugleich unverwechselbaren Herausforderer für das C-Segment zu entwickeln; zweitens die DNA zu schaffen, aus der auch das Design künftiger Kia-Modelle hervorgeht; und drittens herauszustreichen, dass dieses Auto eine europäische Entwicklung ist – in Europa designt und produziert, um die Ansprüche unserer europäischen Kunden 100-prozentig zu erfüllen.”
„Europäische Autokäufer registrieren die Proportionen eines Fahrzeugs sehr genau und wissen, wann es ‚richtig‘ aussieht – das ist ein Bauchgefühl“, sagt Kovacs. „Das Festlegen der Proportionen muss immer ein ‚Spiel mit der Spannung‘ sein, und der relativ lange Vorderwagen des cee’d schafft diese Spannung zwischen Front und Heck.
Zwar weisen die Steilheck-Version und der Sportkombi von der Frontpartie bis zu den B-Säulen die gleichen Komponenten auf (auch die Fondtüren sind gleich), doch das Profil des cee’d Sporty Wagon wird im Bereich der hinteren Säulen durch eine markante, Z-förmige Linie geprägt sowie durch L-förmige Rücklichteinheiten, die sich weit in die Seitenansicht ziehen. Zusammen mit der gestreckten Form (aufgrund der größeren Länge) ergibt sich dadurch ein ganz eigenes, unverwechselbares Styling.
Aerodynamischer Schliff in einem der modernsten Windkanäle der Welt
Seine endgültige Serienform gaben die europäischen Designer dem cee’d im aeroakustischen Windkanal des Forschungs- und Entwicklungs-Zentrums von Kia im koreanischen Namyang, der weltweit zu den modernsten seiner Art zählt. Das ruhige, klare Außendesign des jüngsten Kia-Modells besticht durch elegant ausgearbeitete Details und den Verzicht auf unnötigen Zierrat. Das Resultat ist eine hervorragende Aerodynamik.
Bei der Optimierung der Aerodynamik legten die Kia-Experten besonderes Augenmerk auf vier Bereiche: Sie verminderten den Luftwiderstand, indem sie den Wagen um 10 mm tiefer legten (ohne Beeinträchtigung des Fahrkomforts), und sie optimierten die Luftströmung um die Frontmaske (durch einen speziell geformten Stoßfänger), unter dem Fahrzeug (durch eine Verkleidung hinter der Hinterachse) sowie hinter den Rädern (durch Luftleitbleche vor jedem Rad).
Langer Radstand kennzeichnet alle drei cee’d-Modelle
Beibehalten wurde beim cee’d Sporty Wagon der lange Radstand (2,65 Meter) des Steilheckmodells, der das große Platzangebot und die hohe Variabilität des Innenraums möglich macht. In der Länge misst der Sportkombi wegen des größeren Hecküberhangs 235 Millimeter mehr als die Steilheckvariante. Die Breite ist mit 1,79 Meter gleich geblieben, in der Höhe legte der cee’d Sporty Wagon um 45 Millimeter auf 1,53 Meter (inklusive Dachreling) zu.
Modell Radstand Länge Breite Höhe
cee’d 2.650 mm 4.235 mm 1.790 mm 1.480 mm
cee’d Sporty Wagon 2.650 mm 4.470 mm 1.790 mm 1.525 mm
pro_cee’d (Dreitürer) 2.650 mm 4.250 mm 1.790 mm 1.450 mm
INNENRAUM UND PLATZANGEBOT
- Bis zu 1.664 Liter Gepäckraum – und viel Platz zum Sitzen
- Hochwertiges Interieur mit stilvoll abgestimmten Materialien
- Sportlich-ergonomisches Cockpit und „schwebende“ Zentralkonsole
An Design, Verarbeitung und Qualität des Interieurs aller cee’d-Varianten wurden höchste Maßstäbe gelegt, um dem europäischen Publikum zu demonstrieren, welches Niveau die Marke mit der „Power to Surprise“ inzwischen erreicht hat.
„Das Interieur des cee’d Sporty Wagon präsentiert sich mit perfekt abgestimmten Materialien, Soft-Touch-Haptik und qualitativ hochwertigen, in Europa gefertigten Stoffen, um den Ansprüchen der europäischen Kunden gerecht zu werden“, erläutert David Labrosse, Manager Product Planning im Rüsselsheimer Forschungs- und Entwicklungszentrum von Kia. „Wie die Steilheckversion bietet auch der Sporty Wagon den Käufern vielfältige Wahlmöglichkeiten, damit sie sich ihr ganz persönliches Interieur und ihre eigene Atmosphäre schaffen können.“
Sportliches, kompaktes Cockpit mit Rundinstrumenten und Lederlenkrad
Obwohl das C-Segment stark familienorientiert ist, werden die cee’d-Piloten das Fahrgefühl in dem kompakten und sportlichen Cockpit genießen: Es ist mit einem gepolsterten Dreispeichen-Lenkrad (ab EX in Leder, für LX optional), drei Rundinstrumenten unter einem eng anliegenden Blendschutz sowie einer zum Fahrer geneigten Zentralkonsole ausgerüstet.
Alle Bedienelemente sind für den Fahrer bequem zu erreichen und harmonisch angeordnet. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Designer der Haptik, so dass sich selbst die kleinsten Tasten und Schalter angenehm und funktional anfühlen.
Die Instrumenteneinheit im High-Tech-Look besteht aus dem zentral platzierten Tachometer, einem Drehzahlmesser (links) sowie einer kombinierten Wassertemperatur- und Tankanzeige (rechts). Die Rundinstrumente sind klar und präzise gestaltet, und die sportlich-funktionale Optik wird noch verstärkt durch die rot-orangefarbene Beleuchtung der Anzeigen, des Audiosystems und der Schaltkulisse.
Die Lenkstockhebel im cee’d Sporty Wagon sind wie in Europa üblich angeordnet: Die Scheibenwischer werden mit dem rechten Hebel betätigt, die Blinker mit dem linken.
In der Armlehne der Fahrertür befinden sich die Tasten für die elektrischen Fensterheber vorn (serienmäßig) und hinten (ab EX), die mit Auto-Funktion und Einklemmschutz ausgerüstet sind. Außerdem lassen sich von hier aus die elektrisch einstellbaren und beheizbaren Außenspiegel betätigen, die im Sporty Wagon ebenfalls zum Standard gehören.
„Schwebende“ Zentralkonsole in Schwarz oder Metalloptik
Die elegante Zentralkonsole ist ein markantes Element des Interieurs. Sie scheint neben dem Fahrer zu „schweben“ und wird in zwei Ausführungen angeboten: in Softschwarz (LX) oder in Metalloptik (EX und TX). Sie ist horizontal klar gegliedert: Oben befindet sich das Multifunktionsdisplay, darunter das für den cee’d maßgeschneiderte RDS-Audiosystem von Siemens VDO, es folgen die Tasten für die Zentralverriegelung und die Warnblinkanlage sowie die Regelung für die Klimaanlage (Serie ab EX, optional für LX). Zu beiden Seiten der Konsole befinden sich insgesamt vier Gebläsedüsen – zwei mehr als üblich.
Die Zentralkonsole geht unten in die Mittelkonsole über, in der sich ein offenes Ablagefach befindet, das ab EX-Ausführung mit je einem USB- und AUX-Anschluss für das Audiosystem bestückt ist, an das sich dadurch auch ein iPod® anschließen und steuern lässt. Dahinter folgen Schalt- und Handbremshebel, ein Getränkehalter sowie die Mittelarmlehne, die ein großes Doppelstaufach beinhaltet.
Komfortable Sitze, variabler Stauraum mit ebenem Boden
Die Vordersitze im Halbschalen-Design haben breite Sitzflächen und Rückenlehnen, um Insassen verschiedener Größe bequeme Plätze und guten Halt zu bieten. Serienmäßig ist der Fahrersitz höhenverstellbar und sind beide Sitze mit einer Lendenwirbelstütze von Johnson Controls ausgestattet.
In den Ausführungen LX und EX ist der cee’d Sporty Wagon standardmäßig mit Stoffsitzen ausgerüstet, in der TX-Version mit Sitzbezügen in Stoff/Leder-Kombination, die für den EX auch optional angeboten werden (im „Sitz & Sicht“-Paket). Für die TX-Ausführung können als Sonderausstattung auch Sitzbezüge in Voll-Leder geordert werden.
Außergewöhnliches Raumangebot, weit öffnende Türen
Mit seinem Raumangebot für Passagiere und Gepäck liegt der cee’d Sporty Wagon an der Spitze seiner Klasse. Die Maße für Bein-, Schulter- und Kopffreiheit im cee’d entsprechen denen seiner geräumigsten Wettbewerber oder übertreffen sie sogar:
vorn hinten
Beinfreiheit 1.105 mm 900 mm
Schulterfreiheit 1.410 mm 1.385 mm
Kopffreiheit 1.020 mm 980 mm
Bequemlichkeit war auch beim Einstieg eines der zentralen Entwicklungsziele, deshalb lassen sich die Vordertüren sehr weit öffnen. Deren Scharniere sind so ausgelegt, dass sie die Tür in drei Positionen leicht fixieren. In der äußersten Stellung erreicht sie einen Öffnungswinkel von 70 Grad, was den Ein- und Ausstieg sehr komfortabel macht.
Weit öffnen lässt sich auch die groß dimensionierte Heckklappe (Standhöhe 1,87 Meter). Sie ermöglicht einen bequemen Zugang zum Gepäckraum des cee’d Sporty Wagon, der durch eine ausgeklügelte Anordnung der Bauteile viel Platz zu bieten hat. Es misst schon bei Normalposition der Sitze in der Länge 990 mm (von Ladekante bis Rücksitzbank) und in der Breite 1.040 mm (zwischen den Radhäusern). In dieser Form bietet der Gepäckraum ein Fassungsvermögen von 534 Liter (bis Fensterhöhe), hinzu kommen 55 Liter Stauvolumen in den Ablagefächern unter dem Gepäckraumboden. Damit hat der cee’d Sporty Wagon insgesamt fast 240 Liter mehr Stauraum aufzuweisen als das Steilheckmodell.
Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 60:40 geteilt. Um mehr Stauraum zu gewinnen, lassen sich die Sitzflächen nach vorn kippen und die Rücklehnen umklappen, wodurch ein völlig ebener Gepäckraumboden mit einer Länge von bis zu 1,75 Meter entsteht (die abnehmbaren Kopfstützen können in den Vertiefungen an der Unterseite der Sitzflächen deponiert werden). Das Gepäckraumvolumen wächst dadurch auf 1.664 Liter, 364 Liter mehr als bei der Steilheck-Variante mit umgeklappter Rückbank und 50 bis 60 Liter mehr als bei den Kombiversionen von Renault Megane und Opel Astra.
Um seiner Rolle als „Transporter“ voll gerecht zu werden, verfügt der Sporty Wagon zudem serienmäßig über eine Dachreling, die sich fast über die gesamte Dachlänge zieht und auf die Fahrradträger oder Dachboxen montiert werden können.
AUSSTATTUNG UND KOMFORT
- Drei Ausführungen – hoher Komfort ab Basis-Version LX
- Maßgeschneidertes Audiosystem mit Lenkradbedienung serienmäßig
- Viele Optionen, neu: mobile 3D-Navigation und Premium-Soundsystem
Wie bei Kia üblich, verfügt auch der cee’d Sporty Wagon über eine reichhaltige Komfortausstattung. Der Sportkombi wird in drei Ausführungen (LX, EX, TX) angeboten, für die zudem diverse Sonderausstattungen erhältlich sind.
Schon die Basis-Version LX verfügt serienmäßig über ein Audiosystem mit CD-Radio (RDS- und MP3-fähig), sechs Lautsprechern sowie ins Lenkrad integrierten Bedienelementen, elektrische Fensterheber vorn (mit Auto-Funktion und Einklemmschutz), elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Auto-Lock-Funktion, Multifunktionsdisplay (Anzeige von Datum, Uhrzeit, Außentemperatur, Momentan- und Durchschnittsverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und Warnhinweisen bei nicht vollständig geschlossenen Türen), höhenverstellbarer Fahrersitz, Lendenwirbelstützen in Fahrer- und Beifahrersitz, höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, Diebstahlwarnanlage, 12-Volt-Steckdosen vorn und im Gepäckraum, Getränkehalter vorn, Dachkonsole mit Lesespots und Brillenfach, Fernentriegelung der Tankklappe, Gepäckraumtrennnetz, Gepäcknetzösen im Laderaum, Ablagefach im Laderaumboden, Laderaumabdeckung und Wärmeschutzverglasung.
EX-Version: Klimaanlage, Wasser abweisende Fenster und Leder-Details
Die gehobene EX-Version umfasst darüber hinaus eine Klimaanlage mit Pollenfilter, ein klimatisiertes Handschuhfach, elektrische Fensterheber hinten (mit Auto-Funktion und Einklemmschutz), Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Dämmerungssensor, USB-2.0- und AUX-Eingang für das Audiosystem (inklusive iPod®-Steuerung und Verbindungskabel), Zentralkonsole in Metalloptik, Mittelarmlehne vorn mit Doppelstaufach, Lederbezüge an Lenkrad, Schaltknauf, und Handbremshebel, beleuchtete Make-up-Spiegel in beiden
Sonnenblenden (nicht bei 1.4 CVVT), Ablagetaschen in den Rückenlehnen der Vordersitze, Getränkehalter hinten und eine Nachfüllanzeige für das Scheibenwaschwasser.
Höchsten Komfort bietet die Version TX. Sie baut auf der EX-Ausführung auf und verfügt zudem serienmäßig über Sitzbezüge in Stoff/Leder-Kombination und Sitzheizung vorn, höhenverstellbaren Beifahrersitz, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Regensensor, Parksensoren am Heck, Frontscheinwerfer mit Escort-Funktion („Follow-me-home“, bis 30 Sekunden nach Verlassen des Fahrzeugs), elektrisch anklappbare Außenspiegel, selbstabblendenden Innenrückspiegel, partiell beheizbare Frontscheibe (Defrost-Funktion für die Wischergummis), Mittelarmlehne hinten und ein Gepäcknetz.
Je nach Ausführung steht ein breites Angebot an Sonderausstattungen zur Wahl. Darunter drei Navigationssysteme und ein Premium-Soundsystem
(s. unten) sowie ein elektrisches Glasschiebedach, ein Automatikgetriebe (für 1,6- und 2,0-Liter-Benziner und für 1.6 CRDi mit 115 PS) und sechs Ausstattungspakete:
Sommer-Paket (für LX):
Klimaanlage mit Pollenfilter, klimatisiertes Handschuhfach; Lenkrad, Schaltknauf und Handbremshebel in Leder; Mittelarmlehne vorn mit Doppelstaufach, Getränkehalter hinten
Winter-Paket (für LX):
Nebelscheinwerfer, Sitzheizung vorn, partiell beheizbare Frontscheibe
Sitz- & Sicht-Paket (für EX):
Parksensoren hinten, elektrochromatischer Innenrückspiegel, Außenspiegel elektrisch anklappbar, partiell beheizbare Frontscheibe, Regensensor, Sitzbezüge in Stoff/Leder-Kombination, Sitzheizung vorn, Beifahrersitz höhenverstellbar, elektrisches Glasschiebedach (ausstellbar), Frontscheinwerfer mit Escort-Funktion
Sport-Paket (für EX und TX, nur 1.6 CRDi mit 115 PS, 2.0 CVVT und 2.0 CRDi):
17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Bereifung 225/45, Reifendruck-Kontrollsystem, Scheinwerfer in Sport-Optik, Radiator-Frontgrill, Aluminium-Pedale, Innenverkleidung in Schwarz, Sitzbezüge mit Profil-Design (entfallen in Verbindung mit Leder-Paket), Sitzheizung vorn, Beifahrersitz höhenverstellbar, Mittelarmlehne vorn in Leder
Komfort-Paket (nur EX): Klimaautomatik, Mittelarmlehne hinten, Gepäcknetz
Leder-Paket (nur TX): Sitzbezüge in Leder
Breites Angebot an Audio- und Navigationssystemen
Das hochwertige, serienmäßige Audiosystem wurde – erstmals in einem Kia-Modell – speziell für den cee’d konzipiert. Sein Sound ist optimal auf das Interieur abgestimmt, optisch ist es dem Styling der Zentralkonsole angepasst, und die Bedienelemente sind ins Lenkrad integriert.
Das Audiosystem des cee’d Sporty Wagon beinhaltet standardmäßig ein CD-Radio (RDS- und MP3-fähig) mit geschwindigkeitsabhängiger Lautstärkenregelung, sechs Lautsprecher (vier in Türen plus zwei Hochtöner vorn) und eine Dachantenne. Ab der EX-Version kommen zwei Anschlüsse für externe Geräte in der Mittelkonsole hinzu: Über den USB-2.0-Eingang können cee’d-Fahrer per iPod® und MP3-Player ihr ganz persönliches Musikprogramm auf dem Bordsystem abspielen (iPod®-Steuerung und Verbindungskabel ebenfalls im Ausstattungsumfang). Der AUX-Eingang erlaubt den Anschluss eines DVD- oder eines Minidisc-Players.
Seit September 2008 bietet Kia für alle Ausführungen auch ein optionales Premium-Soundsystem von Clarion an, das den cee’d Sporty Wagon in einen rollenden Konzertsaal verwandelt. Neben einem 3-Kanal-Verstärker (65/100 Watt Sinus) beinhaltet es sieben Lautsprecher: vorn zwei Premium-Lautsprecher sowie zwei Premium-Hochtöner, hinten zwei Koaxial-Lautsprecher und im Kofferraum einen Subwoofer mit Konsole. Das Fazit der Fachzeitschrift „Car & Hifi“, die das Kia Clarion Soundsystem getestet hat: „Ein besseres Soundupgrade zu diesem Preis inklusive Einbau muss man uns erst mal zeigen.“
Ebenfalls seit 2008 wird das portable 3D-Navigationssystem angeboten, das für jeden cee’d Sporty Wagon als preisgünstige Sonderausstattung bestellt werden kann. Zu dem Clarion-System gehört eine vorinstallierte Docking-Station. Sie ist links vom Lenkrad auf dem Armaturenbrett positioniert, so dass sich der 4,3 Zoll große Breitband-LCD-Monitor leicht ablesen lässt. Das bedienungsfreundliche System beinhaltet zudem einen RDS/TMC-Tuner für Verkehrsinformationen, Kartenmaterial (Deutschland, Österreich, Schweiz und Hauptverkehrsstraßen Europas), eine Bluetooth-Schnittstelle sowie einen SD/MMC-Kartenleser.
Neben dem mobilen Navigationssystem sind für den cee’d Sporty Wagon auch zwei fest in die Zentralkonsole integrierte Systeme erhältlich. Zum einen die Turn-by-Turn-Navigation (MP3- und WMA-kompatibel) mit Europa-Kartenmaterial, dynamischer Routenführung (TMC), Points of Interest, RDS-EON-Tuner und dynamischer Lautstärkeregelung. Zum anderen die Kia Clarion Multimedia-Navigation. Das System bietet 7-Zoll-Kartennavigation mit Touchscreen, Europa-Kartenmaterial, einen RDS-EON-DSP-Tuner, dynamische Routenführung (TMCpro), 4 x 53 Watt Nennleistung, eine 30-GB-Festplatte (auf der sich bis zu 4.000 Musiktitel speichern lassen), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, iPod-Direktanschluss und -Steuerung sowie ID3-Tag-Anzeige. Dieses Navigationssystem hat eine hohe Kompatibilität (MP3, WMA, DVD-R/DVD-RW/CD-R/CD-RW) und verfügt über einen Diebstahlschutz mit Pin-Eingabe.
MOTOR UND KRAFTÜBERTRAGUNG
- Fünf moderne Motoren mit 90 bis 143 PS: zwei Diesel, drei Benziner
- Neuer 1,6-Liter-Turbodiesel (115 PS) begnügt sich mit 4,9 Liter je 100 km
- Präzise, leichtgängige Schaltgetriebe, Vierstufen-Automatik für Benziner
Kia bietet für den cee’d Sporty Wagon die gleichen Motoren und Getriebe an wie für die Steilheckvariante des cee’d. Unter den fünf Triebwerken mit Motorleistungen zwischen 90 bis 143 PS, ist auch ein höchst agiler 1,6-Liter-Turbodiesel, der eigens für den cee’d entwickelt wurde und im neuen Kia-Werk in der Slowakei produziert wird – dieses Triebwerk macht den cee’d für die Kompaktklasse-Kunden noch attraktiver. Sie haben beim cee’d die Wahl zwischen drei Benzinern und zwei Dieselmotoren sowie je nach Modell zwischen einem Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe und einer Vierstufen-Automatik, wobei jedes Getriebe exakt auf die jeweilige Motorcharakteristik zugeschnitten ist.
Alle fünf Motoren zeichnen sich durch eine Reihe technischer Innovationen aus, die den Wartungsaufwand reduzieren und die Lebensdauer erhöhen. Die Triebwerke glänzen durch hohe Leistungswerte bei niedrigem Verbrauch und durch große Laufruhe.
Stark, sparsam, sauber: 1,6-Liter-Turbodiesel mit Partikelfilter
Der 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel verfügt über einen Motorblock aus Grauguss und einen Zylinderkopf aus Aluminium, die Kraftstoffeinspritzung erfolgt über ein Common-Rail-System der zweiten Generation. Der 16-Ventiler mit einem elektronisch gesteuerten Turbolader und variabler Turbinengeometrie (VGT) sowie serienmäßigem Dieselpartikelfilter (geschlossen) bietet eine lebhafte Performance bei niedrigen Schadstoff-Emissionen. Er mobilisiert eine Leistung von 115 PS (85 kW) bei 4.000 Umdrehungen und ein Drehmoment von 255 Nm bei 1.900 bis 2.750 Umdrehungen. Der cee’d Sporty Wagon 1.6 CRDi mit Fünfgang-Schaltgetriebe erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h und begnügt sich mit durchschnittlich 4,9 Liter Diesel je 100 km (CO2: 128 g/km). Optional ist für diesen Motor auch eine Vierstufen-Automatik verfügbar.
Der cee’d Sporty Wagon 1.6 CRDi wird auch in einer leistungsreduzierten
90-PS-Version (66 kW) angeboten, die immer noch über ein beachtliches Drehmoment von 235 Nm bei 1.750 bis 2.500 Umdrehungen verfügt.
Für Kunden, die ein Dieselaggregat mit höherer Leistung wünschen, ist der überarbeitete 2-Liter-Motor verfügbar, der in Korea gefertigt wird und auch im Kompakt-Van Kia Carens zum Einsatz kommt. Dieser Turbodiesel arbeitet ebenfalls mit variabler Turbinengeometrie (VGT) und mit einem Common-Rail-System der zweiten Generation. Der 16-Ventiler mobilisiert eine Leistung von 140 PS (103 kW) bei 3.800 Umdrehungen und ein Drehmoment von 305 Nm bei 1.800 bis 2.500 Umdrehungen. Ab Werk ist der 2-Liter-Diesel mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt.
Drei moderne Benziner mit variabler Ventilsteuerung (CVVT)
Für den cee’d Sporty Wagon stehen außerdem drei bewährte Benzin-Triebwerke (1,4, 1,6 und 2,0 Liter) zur Wahl, die für den Einsatz in dem Kompaktwagen weiterentwickelt wurden. Alle drei Benziner verfügen über eine variable Ventilsteuerung (CVVT) und eine optimierte elektronische Benzin-Einspritzung. Standardmäßig sind sie mit einem manuellen Fünfganggetriebe gekoppelt. Die 1,6- und 2,0-Liter-Motoren können optional auch mit einer Vierstufen-Automatik geordert werden.
Der cee’d Sporty Wagon 1.4 CVVT leistet 109 PS (80 kW) bei 6200 Umdrehungen und verfügt über ein Drehmoment von 137 Nm bei 5.000 Umdrehungen. Der 1,6-Liter-Benziner mobilisiert 126 PS (93 kW) bei 6.200 Umdrehungen und 154 Nm Drehmoment bei 5.200 Umdrehungen.
Das von der Leistung her stärkste cee’d-Triebwerk ist der 2-Liter-Benziner, der bei 6.000 Umdrehungen 143 PS (105 kW) auf die Straße bringt. Sein maximales Drehmoment beträgt 186 Nm bei 4.600 Umdrehungen.
Leichtgängige Schaltgetriebe, „intelligente“ Automatik
Neben den serienmäßigen Schaltgetrieben steht für zwei der Benziner (1,6 und 2,0 Liter) und für den cee’d Sporty Wagon 1.6 CRDi mit 115 PS optional ein Automatikgetriebe zur Verfügung.
Die Vierstufen-Automatik verfügt über eine elektronische Steuereinheit, die unter anderem Parameter wie Beschleunigung, Verzögerung, Motordrehzahl und Geschwindigkeit überwacht, um sichere, ruckfreie und präzise Gangwechsel zu gewährleisten. Darüber hinaus passt sich die Elektronik der Getriebecharakteristik des jeweiligen Fahrstils an.
Die modernen Schaltgetriebe des cee‘d arbeiten präzise und leichtgängig. Sowohl die Fünf- als auch die Sechsgang-Version beinhalten verschiedene Innovationen, darunter ein dreiachsiger Rädertrieb und Kegel-Synchronisatoren (für den ersten und zweiten Gang), die schnellere, geschmeidigere Gangwechsel ermöglichen.
Ein Sicherheitsmechanismus verhindert das versehentliche Einlegen des Rückwärtsgangs, der links und oberhalb des ersten Gangs liegt: Um in den Rückwärtsgang zu schalten, muss der Fahrer einen Sicherheitsring am Schalthebel hochziehen, der diese Schaltgasse freigibt.
Die Motoren und Getriebe des cee’d:
Typ Hubraum Leistung Drehmoment Getriebe
Benziner
1,4 Liter 109 PS 137 Nm 5-Gang
1,6 Liter 126 PS 154 Nm 5-Gang / 4-Stufen-Autom.
2,0 Liter 143 PS 186 Nm 5-Gang / 4-Stufen-Autom.
Diesel
1,6 Liter 90 PS 235 Nm 5-Gang
1,6 Liter 115 PS 255 Nm 5-Gang / 4-Stufen-Autom.
2,0 Liter 140 PS 305 Nm 6-Gang
FAHRWERK UND KAROSSERIE
- Handling und Fahrkomfort auf Top-Niveau der Kompaktklasse
- Extrem stabile, korrosionsbeständige Karosserie auf neuer Plattform
- Hohe Fahrkultur: Geräusche und Vibrationen auf Minimum reduziert
Die Ingenieure im europäischen Kia-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim haben sich bei der Konzeption von Chassis und Fahrwerk des cee’d ein hohes Ziel gesteckt: Der kompakte Kia sollte in Fahrkomfort und Handling eine Spitzenposition im C-Segment einnehmen und das Niveau von Wettbewerbern wie Ford Focus und VW Golf erreichen oder sogar übertreffen – die Kia-Techniker haben das Ziel erreicht.
Beim cee’d-Fahrwerk kommen Komponenten zum Einsatz, die sich schon bei anderen Kia-Modellen bewährt haben – wie der Hilfsrahmen mit McPherson-Federbeinen vorn und die Platz sparende „In-wheel“-Mehrlenkerachse hinten. Doch sowohl das Hilfsrahmen-Design als auch sämtliche Fahrwerkssysteme wurden für den cee’d neu konzipiert.
Wie bei der Steilheckversion ist auch die Einzelradaufhängung des cee’d Sporty Wagon so abgestimmt, dass sie eine direkte Ansprache und ein geschmeidiges, komfortables Fahren auf europäischen Straßen gewährleistet – auch bei voller Beladung. Gegenüber der Steilheckversion wurde jedoch die Feder-Dämpfer-Abstimmung der McPherson-Federbeine vorn und der Mehrlenkerachse hinten neu justiert, um das Fahrwerk dem geringfügig höheren Gewicht des cee’d Sporty Wagon anzupassen.
„Kia hat zu Beginn der Entwicklung des cee’d nicht nur den VW Golf als Maßstab genommen“, erläutert Michael Lugert, Manager Vehicle Evaluation im Forschungs- und Entwicklungszentrum Rüsselsheim. „Wir haben neben dem Golf und dem Ford Focus natürlich auch alle anderen beliebten C-Segment-Modelle genau unter die Lupe genommen, inklusive Opel Astra, Peugeot 307 und Renault Mégane.“
„Bei der Entwicklung des cee’d hat Kia sich schon früh dafür entschieden, das Modell mit Michelin-Reifen auszurüsten. Dadurch konnten sich die Ingenieure beim Feintuning der Fahrwerks-Charakteristik genau an den Eigenschaften ganz bestimmter Reifentypen orientieren“, so Lugert.
Die enge Zusammenarbeit von Kia und Michelin gab den Technikern außerdem die Möglichkeit, die Räder des cee’d zu optimieren, um Rollwiderstand, Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren – ohne Kompromisse bei Bodenhaftung, Handling, Fahrkomfort und Laufkultur einzugehen.
Stabile Karosserie als Basis für ausgefeilte Radaufhängung
Die besonders stabile Karosserie bildet zusammen mit dem langen Radstand und der breiten Spur die solide Basis für die Radaufhängung. Positiv wirkt sich die konstruktive Stabilität des cee’d auch auf viele andere Bereiche aus: auf Fahrverhalten und Handling, auf die Fertigungsqualität sowie auf die aktive und passive Sicherheit. Das Zusammenwirken von Hilfsrahmen und Fahrwerkskomponenten wurde speziell auf europäische Straßenbedingungen abgestimmt. Das Resultat ist einerseits eine straffe, präzise Fahrwerksgeometrie und andererseits hoher Fahrkomfort gepaart mit größtmöglicher Reduzierung von Vibrationen und Geräuschen.
Die McPherson-Federbeine vorn sind oberhalb der besonders stabilen unteren Querlenker befestigt, was dem Handling zugute kommt und den Fahrkomfort steigert. Koaxiale Schraubenfedern und das geringe Gewicht der Federbeine gewährleisten eine ruhige Funktion. Die Geometrie der vorderen Radaufhängung weist einen vergrößerten negativen Sturzwinkel von -0,5 Grad auf, um die Kurvenstabilität zu erhöhen. Wie bei den meisten modernen Kia-Fahrzeugen setzt der Querstabilisator direkt am Stoßdämpfer an, was seine Wirkung maximiert.
Hinten unterstützt ein kompakter, quer liegender Hilfsrahmen eine Mehrlenkerachse mit doppelten oberen Lenkern und längeren unteren Lenkern. Dank der ausgeklügelten Konstruktion sind viele Fahrwerkskomponenten innerhalb des Umfangs der Räder oder zumindest sehr nah am Rad untergebracht – daher auch der Name „In-wheel“-Mehrlenkerachse. Um den Fahrkomfort zu erhöhen, wurden die Schraubenfedern und die Stoßdämpfer voneinander getrennt platziert. Der hintere, ebenfalls negative Sturzwinkel beträgt -1,0 Grad.
Das komplexe und ausgeklügelte Fahrwerksdesign verbessert die Radführung spürbar. Seine Geometrie minimiert die Karosseriebewegungen und die Veränderungen des Radsturzes – das erhöht sowohl den Fahrkomfort als auch die Bodenhaftung der Reifen und deren Lebensdauer. Die Hinterradaufhängung ist kompakt und Platz sparend, was dem Raumangebot im Fond und dem Gepäckraumvolumen zugute kommt.
Um eine optimale Dämpfung und Straßenlage zu gewährleisten, kommen an allen Rädern mit Stickstoff gefüllte Gasdruckstoßdämpfer zum Einsatz.
Präzise, elektrische Servolenkung
Auch der cee’d Sporty Wagon ist mit der von Kia neu entwickelten MDPS-Lenkung ausgerüstet (Motor Driven Power Steering), die das Handling agiler macht und den Kraftstoffverbrauch senkt. Diese elektrisch unterstützte Zahnstangenlenkung ist relativ hoch übersetzt (nur 2,86 Lenkradumdrehungen, bei 17-Zoll-Rädern 2,69) und arbeitet geschwindigkeitsabhängig. Damit ermöglicht sie müheloses Einparken ebenso wie exaktes Einlenken auf schnell gefahrenen Landstraßen und einen hervorragenden Geradeauslauf bei schneller Autobahnfahrt. Dieses System spart im Vergleich zu herkömmlichen Servolenkungen bis zu drei Prozent Kraftstoff, der Wendekreisdurchmesser des cee’d Sporty Wagon beträgt 10,3 Meter (bei 17-Zoll-Rädern 10,8 Meter).
Kraftvolles Bremssystem mit ABS, EBD und Bremsassistent
Das hoch effiziente Bremssystem des cee’d liefert eine Verzögerungskraft, die im C-Segment äußerst wettbewerbsfähig ist. Es umfasst serienmäßig ein
4-Kanal-4-Sensoren-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und groß dimensionierte Scheibenbremsen an allen vier Rädern (vorn 280 mm, innenbelüftet, hinten 262 mm).
Ebenfalls ab Werk ist ein Bremsassistent (BAS) an Bord – als Bestandteil des elektronischen Stabilitätsprogramms ESP. Der Bremsassistent registriert, wenn der Fahrer eine Vollbremsung einleitet, und stellt dann automatisch die maximale Bremskraft zu Verfügung.
In der Version LX verfügt der cee’d Sporty Wagon über 15-Zoll-Stahlfelgen mit vollflächigen Kunststoff-Radzierblenden und Reifen der Dimension 195/65 R15, die EX-Ausführung ist mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen bestückt (Reifengröße 205/55 R16). 17-Zoll-Leichtmetallfelgen kombiniert mit Reifen der Größe 225/45 R17 kommen serienmäßig bei der Top-Version TX zum Einsatz (optional auch für EX erhältlich). Für den Fall einer Panne ist jeder cee’d mit einem Platz sparenden Notrad ausgestattet, das im Gepäckraumboden untergebracht ist.
Extrem stabile Karosserie auf völlig neuer Plattform
Die Karosserie des cee’d basiert auf einer völlig neu entwickelten Plattform. Sie weist eine besonders hohe Verwindungssteifigkeit auf, die sich auf viele Bereiche positiv auswirkt: auf die Sicherheit, das Handling, den Fahrkomfort, die Verarbeitungsqualität und die Lebensdauer des Fahrzeugs.
„Dank ihrer hohen Verwindungs- und Biegesteifigkeit ist die Karosserie des cee’d besonders verformungsresistent und weist eine sehr stabile Struktur auf”, sagt Jun-Moo Her, Senior Engineer des Kia-Entwicklungszentrums in Korea. „Der cee’d liegt mit seiner Verwindungssteifigkeit von 42 Hz um 27 Prozent über dem Ford Focus und auch über den potenziellen Wettbewerbern von Opel und Renault.“
Für die hohe Belastbarkeit und Steifigkeit der Karosserie nahmen die Kia-Ingenieure einen Gewichtszuwachs in Kauf, der jedoch auf ein Minimum reduziert werden konnte. Die Rohkarosse ist zum großen Teil aus hochfestem Stahl gefertigt (67 Prozent), um vor allem in kritischen Bereichen die Verwindungssteifigkeit zu erhöhen und gleichzeitig Gewicht einzusparen. Außerdem bestehen 87 Prozent der Karosserie aus galvanisch behandeltem Stahl, der besonders korrosionsbeständig ist.
Um den Korrosionsschutz weiter zu erhöhen, wird das konventionelle kathodische Verfahren der Tauchlackierung, bei dem die Rohkarossen in das Tauchbecken abgesenkt werden, beim cee’d nicht mehr angewendet. Stattdessen kommt ein neues Rotationsverfahren zum Einsatz, bei dem jede Karosserie während des Tauchvorgangs um 360 Grad gedreht wird, um sicherzustellen, dass der Lack auf sämtlichen Oberflächen eine optimale Schichtdicke aufweist.
Zur Reduzierung von Gewicht und Kraftstoffverbrauch wurden die Hauptkomponenten des cee’d einem „Diät-Programm“ unterzogen: Nicht nur die Karosserie, sondern auch Motor, Getriebe und Radaufhängung wurden dahingehend überprüft, wo Gewicht eingespart werden könnte, ohne die Strapazierfähigkeit einzelner Komponenten zu verringern. So kommt zum Beispiel – wie schon bei anderen modernen Kia-Fahrzeugen – auch beim cee’d ein im Hydroforming-Verfahren hergestellter vorderer Hilfsrahmen zu Einsatz, der nicht nur stabiler, sondern auch um 2,5 Kilogramm leichter ist als ein herkömmlicher Pressstahlrahmen.
Um eine optimale Karosseriestruktur zu entwickeln, wurden mit Hilfe der Finite-Element-Analyse auf Großrechnern Crash-Tests simuliert. Das Resultat: Bei der Widerstandsfähigkeit der Karosserie gegen Verwindungskräfte und in Längsrichtung einwirkende Biegekräfte haben die Kia-Ingenieure die angestrebten Zielmarken noch überboten.
Ruhiges Rollen: Optimale Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen
Die neue Karosserie ermöglicht nicht nur einen optimalen Insassenschutz und ist zugleich eine stabile Basis für das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung. Sie bot den Kia-Designern auch beste Voraussetzungen, um Geräusche und Vibrationen effektiv zu reduzieren. Dank grundlegender Verbesserungen weist der cee’d in diesem Bereich ebenso gute oder sogar bessere Werte auf als die meisten Wettbewerber in der Kompaktklasse.
Mit computergestützten Strukturanalysen spürten die Kia-Ingenieure jene kritischen Zonen der Karosserie auf, die bei der Geräusch- und Vibrationsreduzierung besondere Aufmerksamkeit erfordern. So konnten sie die Vibrationen zum einen schon an den Quellen, also bei der Entstehung, bekämpfen und zum anderen durch gezielte Maßnahmen über einen weiten Frequenzbereich dämpfen.
Jedes Karosserieteil wurde akribisch daraufhin geprüft, ob durch Modifizierungen Geräusche und Vibrationen schon an ihrem Ursprung beseitigt werden können. So ist der cee’d Sporty Wagon mit einem akustischen Dachhimmel ausgerüstet. Hohlräume – vor allem in den A-, B- und C-Säulen – wurden mit geräusch-absorbierendem Schaum gefüllt, und in anderen zentralen Bereichen wurden Isolationsmatten aus neu entwickelten Materialien platziert.
Eine erhebliche Dämpfung der Straßengeräusche konnte zudem durch die Verwendung von zwei Hilfsrahmen bewirkt werden: ein vorderer, der Motor, Getriebe, Fahrwerk und Lenkung abstützt, und ein hinterer, an dem die Hinterradaufhängung befestigt ist.
Der im Hydroforming-Verfahren hergestellte vordere Hilfsrahmen entkoppelt die beweglichen Teile des Antriebs und der Radaufhängung von der Fahrgast-kabine – und hält damit einen erheblichen Teil der Vibrationen von den Insassen fern.
Insgesamt konnten die Kia-Ingenieure mit der neuen Fahrwerksgeometrie die Spannungen und Kräfte, die auf die Karosserie einwirken, deutlich reduzieren. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Hinterradaufhängung gelegt, die durch Verwendung separater Stoßdämpfer und Schraubenfedern Abrollgeräusche und Vibrationen mindert – was vor allem den Fondpassagieren zugute kommt.
Aerodynamisch erweist sich der cee’d Sporty Wagon als windschnittiges und effizientes Fahrzeug. Zu den entsprechend geringen Windgeräuschen tragen auch mehrlagige Gummidichtungen um Türen und Heckklappe bei sowie einteilige Regenleisten um alle Fenster.
Intensive Testfahrten in allen Teilen Europas
Der cee’d ist eines der wichtigsten Modelle der Kia-Geschichte. Deshalb wurde vor seiner Markteinführung eine ganze Flotte getarnter Prototypen des „ED“ (so der interne Codename des Modells) in allen Teilen Europas einem umfassenden Testprogramm unterzogen.
Insgesamt legte die Testwagenflotte mehr als eine Million Kilometer zurück. Die Aufgabe der Test-Teams war, den Antriebsstrang zur erproben und zu verbessern, die Lenkung und das Fahrwerk so abzustimmen, dass Fahrzeugkontrolle, Handling und Fahrkomfort für europäische Straßen optimal sind, und die Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen weiter zu optimieren.
In Kooperation mit zwei deutschen Unternehmen, die sich dem Design des „idealen“ Sounds der Abgasanlage widmen, wurden einige Prototypen des cee’d speziellen Tests unterzogen. Ziel war es, einen „europäischen Sound“ zu kreieren. Das Ergebnis ist ein System, das die Frequenzen für den satten, tiefen Klang zu Anfang der Beschleunigungsphase zulässt, die hochfrequenten Geräusche der anderen Fahrphasen aber effektiv dämpft.
Der Straßen-Test mit den Prototypen des cee’d war der größte und intensivste, den Kia je durchgeführt hat. Das auf Bremsen und Getriebe spezialisierte Team absolvierte 14.000 Kilometer in den Gebirgsregionen Spaniens und Österreichs, während das Team, das den cee’d auf seine Langlebigkeit testete, mehr als 200.000 Kilometer in ein und demselben Prototypen zurücklegte.
Das beispiellose Engagement, mit dem das C-Segment-Modell weiter verfeinert und dessen Strapazierfähigkeit erhöht wurde, ist ein weiterer Hinweis auf die Entschlossenheit von Kia, mit dem cee’d die Qualität der Marke auf ein neues Niveau zu heben.
SICHERHEIT UND GARANTIE
- ESP mit Traktionskontrolle und Bremsassistent serienmäßig
- Robuste Konstruktion, sechs Airbags, aktive Kopfstützen vorn
- Einzigartige 7-Jahres-Garantie
Kia gewährt für die Modell-Familie cee’d die umfangreichste Neuwagengarantie im europäischen Markt: Sieben Jahre (oder 150.000 Kilometer) – fünf Jahre für das gesamte Fahrzeug und die Lackierung, zwei weitere Jahre für den Antriebsstrang inklusive Motor und Getriebe. Die Garantie ist fahrzeuggebunden und bleibt auch bei einem Besitzerwechsel erhalten, vorausgesetzt die Garantiebedingungen wurden eingehalten. Sie gilt für alle europäischen Länder, in denen Kia vertreten ist (die 25 EU-Staaten plus Norwegen, Schweiz, Island und Gibraltar).
„Kia hat mit dieser erstaunlichen Garantie einen gewaltigen Schritt gemacht und seinen europäischen Kunden wieder einmal – um es mit dem Markenslogan zu sagen – seine ‚Power to Surprise‘ demonstriert", erklärt Thomas Bade, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland. „Sie beweist die hohe Fertigungsqualität des europäischen Kia-Werkes in der Slowakei und senkt für die cee’d-Besitzer die Unterhaltskosten.
Mit dieser 7-Jahres-Garantie betont Kia zudem die zentralen Ansprüche der Marke: Qualität, Vertrauenswürdigkeit und Dynamik.
ESP und effektives Bremssystem als Garanten für aktive Sicherheit
Die Kia-Ingenieure haben alle Anstrengungen unternommen, den cee’d zu einem der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse zu machen und damit den stetig steigenden Ansprüchen der Autokäufer an die aktive und passive Sicherheit gerecht zu werden.
Zu den Aktivposten in puncto Sicherheit zählen neben zahlreichen, stressreduzierenden Komfort-Details das exzellente Handling, die präzise Lenkung, das hoch effiziente Bremssystem mit ABS, elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent (BAS) sowie das serienmäßige Stabilitätsprogramm ESP, das mit einer Traktionskontrolle (TCS) kombiniert ist.
ESP vergleicht ständig die tatsächliche Bewegung des Autos mit dem Kurs, den der Fahrer vorgibt. Weicht das Fahrzeug davon ab, weil es zum Beispiel ins Rutschen oder Schleudern gerät, bremst das System eines oder mehrere Räder gezielt ab und/oder drosselt die Motorleistung, um ein Unter- oder Übersteuern zu verhindern und den Wagen auf Kurs zu halten. Das ESP hilft außerdem, den Wagen nach einem Schleudermanöver wieder zu stabilisieren, kontrolliert die Haftung auf nassem oder vereistem Untergrund und gewährleistet eine optimale Traktion bei kräftiger Beschleunigung.
Als eines der ersten Fahrzeuge im C-Segment ist der cee’d mit Wasser abweisenden Seitenfenstern in allen vier Türen ausgerüstet (ab EX-Version). In Folge eines speziellen Produktionsverfahrens fließt das Regenwasser schneller von den Scheiben ab, was dem Fahrer bei starkem Regen bessere Sicht verschafft.
Parksensoren am Heck des cee’d erhöhen die Sicherheit und den Komfort beim langsamen Manövrieren (Serie bei TX-Version, für EX optional). Sie warnen den Fahrer mittels akustischer Signale vor Hindernissen hinter dem Wagen. Dabei steigert sich die Intensität des Warntons, je näher das Auto einem Objekt oder einer Person kommt.
Crashoptimierte Fahrgastzelle für „Fünf Sterne“-Sicherheit
Wie andere moderne Kia-Modelle verfügt auch der cee’d über eine umfassende passive Sicherheitsausstattung, um die Insassen im Falle einer Kollision optimal zu schützen. Dieser Schutz beginnt bei der robusten Karosserie des cee’d.
Mit Hilfe neuester Computertechnologien entwickelten die Kia-Ingenieure eine äußerst stabile und steife Karosseriestruktur. Bereiche, die bei einem Crash unter besonderer Belastung stehen, wurden mit hochfestem Stahl verstärkt. Die Karosserie ist zudem so konstruiert, dass sie bei Frontal-, Seiten- und Heckkollisionen oder einem Überschlag kontrolliert deformiert wird und den Insassen damit größtmöglichen Schutz bietet.
Die Stahlkarosserie gewinnt ihre Stabilität unter anderem durch eine röhrenförmige Querstrebe hinter der Armaturentafel, eine Verstärkung der Motorhaubenbeschläge am Ansatz zur A-Säule, besonders kräftige B-Säulen mit robusten Schwellern sowie große Seitenaufprallschutz-Elemente und verstärkte Beschläge an allen vier Türen – allesamt Bestandteile eines integrierten Systems, das den Insassen höchsten Schutz bietet.
Um die Unfallreparaturkosten und Versicherungsbeiträge niedrig zu halten, tragen die beiden großen Längsträger des Chassis vorn eine deformierbare „crash box“, die hinter dem Stoßfänger liegt. Sie absorbiert bei einem Frontaufprall einen Teil der Aufprallenergie, bewahrt auf diese Weise andere Teile des Aufbaus vor größeren Beschädigungen und kann im Schadensfall kostengünstig ausgetauscht werden.
Die Karosserie des cee’d Sporty Wagon wurde so konstruiert, dass sie alle Anforderungen der Kia-internen Crashtests – die vergleichbar sind mit denen des EuroNCAP – voll erfüllt. Wie erfolgreich die Kia-Ingenieure dieses Ziel verfolgt haben, zeigt das EuroNCAP-Resultat der Steilheckversion: Der cee’d wurde mit der Höchstwertung „5 Sterne“ ausgezeichnet.
Sechs Airbags serienmäßig und aktive Kopfstützen vorn
Für höchste passive Sicherheit sorgen neben der stabilen Konstruktion sechs serienmäßige Airbags: Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Kopfairbags, die von vorn bis hinten durchgehen.
Die Seitenairbags sind seitlich in den Vordersitzen untergebracht und werden im Fall einer Kollision durch Sensoren in den B-Säulen ausgelöst. Sie mindern bei einem Seitenaufprall das Risiko von Verletzungen an Kopf, Arm und Rumpf. Die Kopfairbags sind in die Dachholme integriert und decken die Seiten der Fahrgastkabine ab. Sie bieten den Insassen auf den Vordersitzen sowie auf der Rückbank Schutz bei einem Seitenaufprall oder einem Überschlag und mindern das Risiko von Kopf- oder Halsverletzungen.
Alle Sicherheitssysteme sind aufeinander abgestimmt. Wird einer der Airbags ausgelöst, so geht gleichzeitig ein Signal an die übrigen Airbags und die Gurtstraffer, das sie bei Bedarf aktiviert. Der Frontairbag für den Beifahrersitz ist abschaltbar für den Fall, dass hier Babys oder Kleinkinder in einem geeigneten Kindersitz transportiert werden.
Ebenfalls serienmäßig ist der cee’d mit aktiven Kopfstützen an den Vordersitzen ausgestattet. Sie schnellen im Falle eines Aufpralls nach vorn, um Fahrer und Beifahrer bei einem Heckaufprall vor einem Schleudertrauma und vor Rückenverletzungen zu schützen.
Zur Ausstattung des cee’d gehören selbstverständlich Dreipunkt-Sicherheitsgurte und höhenverstellbare Kopfstützen an allen Sitzplätzen. Die höhenverstellbaren Sicherheitsgurte vorn sind zudem mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet, um Verletzungen durch die Gurte selbst auszuschließen. ISOFIX-Halterungen und Befestigungspunkte für Top-Tether-Gurte befinden sich an den beiden äußeren Rücksitzen. Die hinteren Türen sind mit Kindersicherungen ausgerüstet.
Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Diebstahlwarnanlage
Der cee’d beschützt nicht nur seine Insassen, sondern ist auch selbst gut gesichert – vor Diebstahl zum Beispiel. Serienmäßig sind eine elektronische Wegfahrsperre sowie eine Diebstahlwarnanlage an Bord. Zu Standardausstattung zählt darüber hinaus eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung für alle Türen und die Heckklappe. Sie beinhaltet auch eine geschwindigkeitsabhängige Auto-Lock-Funktion, verriegelt also die Türen nach dem Anfahren automatisch.
Alle Modelle sind außerdem mit einem Batterie-Entladeschutz ausgerüstet, der nach dem Abschalten des Motors alle Lichter und Leuchten ausschaltet, um die Batterie zu schonen.