ZurückErstes Kia-Werk in den USA nimmt Produktion auf
- 1 Milliarde Dollar teure Anlage startet mit Fertigung des neuen Sorento
- Modernes Werk in Georgia hat Jahreskapazität von 300.000 Einheiten
- 2.500 neue Arbeitsplätze im Kia-Werk, 7.500 zusätzliche in der Region


Frankfurt, 17. November 2009 – Das erste Kia-Werk in den USA hat seinen Betrieb aufgenommen. Das erste Fahrzeug, das bei der offiziellen Eröffnung der neuen Produktionsanlage in West Point im US-Staat Georgia vom Band lief, war ein weißer Sorento. Bei Vollauslastung wird das Werk der Kia Motors Manufacturing Georgia, Inc. (KMMG) 300.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren und 2.500 Mitarbeiter beschäftigen. Weitere 7.500 Arbeitsplätze entstehen bei Zulieferern in der Region.


„Der Produktionsstart unseres ersten US-Werkes zeigt, welche Anstrengungen unsere Marke unternimmt, um auf dem nordamerikanischen Markt zu wachsen. Zugleich sind wir stolz darauf, allein in unserem Werk 2.500 neue Arbeitsplätze für diese Region zu schaffen“, sagte Byung Mo Ahn, Präsident und CEO von Kia Motors America (KMA) und KMMG.
Kia Motors hat 1 Milliarde US-Dollar (umgerechnet etwa 700 Mio. Euro) in das neue Werk investiert. Durch modernste Fertigungs-Technologien erreicht die Anlage höchste Standards in der Fahrzeugqualität und der Produktivität. Im Endmontage-Bereich sind die Transportbänder auf einer Länge von 800 Metern höhenverstellbar, um jedem Teammitglied die günstigste Arbeitsposition zu ermöglichen und dadurch körperlicher Ermüdung vorzubeugen. Als einziges Automobilwerk in Nordamerika ist das neue Kia-Werk zudem in der gesamten Endmontage mit einem Holzfußboden ausgestattet, der zur angenehmen Arbeitsatmosphäre beiträgt.
Auf dem 890 Hektar großen Gelände befinden sich neben dem Montagewerk ein Karosserie-Presswerk, eine Getriebeproduktion – in der die Sechsstufen-Automatik des neuen Sorento hergestellt wird – und eine Teststrecke von 3,2 Kilometer Länge. Die 57 Meter lange Stanzpresse arbeitet mit einem Druck von 5.400 Tonnen und produziert pro Pressvorgang 17 verschiedene Karosseriebleche des neuen Kia Sorento. Die mächtige Stanzanlage, die 15 Pressungen pro Minute durchführt, ist sechs Meter tief in den Boden eingelassen und ragt zwölf Meter in die Höhe.
Das Werk in West Point ist Teil der langfristig angelegten Kia-Offensive im US-Markt. Seit 2002 hat die Marke mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 900 Mio. Euro) in verschiedene Einrichtungen in den USA investiert. Dazu gehören ein Unternehmens-Campus mit Design-Center im kalifornischen Irvine, ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ann Arbor, Michigan, und ein speziell auf Kia-Ansprüche zugeschnittenes Testgelände in Mojave in Kalifornien.
Seit der Gründung seiner US-Marketing- und Vertriebstochter Kia Motors America (KMA) im Jahr 1992 hat Kia Motors sein Angebot in den USA zu einer vollen Modellpalette ausgeweitet. 14 Jahre in Folge konnte die Marke ihren US-Marktanteil stetig ausbauen, im Oktober 2009 erzielte Kia sogar einen 50-prozentigen Zuwachs. Zudem verbuchte KMA im dritten Quartal 2009 den höchsten Quartals-Absatz seiner Unternehmensgeschichte und ist damit einer von nur drei Automobilherstellern, die ihren US-Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern konnten.
Kia Motors Deutschland GmbH
Silke Rosskothen Leiterin
Unternehmenskommunikation
Theodor-Heuss-Allee 11
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069-15 39 20 – 550
Fax: 069-15 39 20 – 559
E-Mail: press@kia.de